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Camping Les Sables Rouges

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Camping Les Sables Rouges

***Anmerkung von Martin Lendi: Der in diesem Bericht kritisierte Lärm entstand am Nationalfeiertag.***

Leider musste ich für eine Nacht auf diesem "Campingplatz" Zwischenstation einlegen, weil ich mit dem Fahrrad vom Süden her kommend am nächsten Tag über einen Bergpass nach Saint-Florent fahren wollte und die Kraft nicht reichte, um die gesamte Strecke an einem Tag zurück zu legen. Nun war ich zwar in der Hochsaison unterwegs, aber ich befürchte, dass man auch in der Nebensaison ähnliches erlebt. Ich für meinen Teil werde diesen Platz jedenfalls nicht noch einmal besuchen, vor allem deshalb, weil er viel zu wenig Raum bietet (vor vielen Jahren sah dies noch ganz anders aus), und weil er extrem unruhig ist. Ich habe die ganze Nacht über kaum ein Auge zudrücken können. Direkt hinter der Mauer führt eine kleinere Straße entlang, daneben liegen die Gleise der korsischen Diesellok, die fährt etwa alle 45 Minuten mit akustischer Power am Platz vorbei. Um 21:00 Uhr ging dann die Musik im wenige Meter entfernten Restaurant los, und der Spaß zog sich bis in die späte Nacht hinein. Morgens um 1:00 Uhr zündeten dann irgendwelche Leute ein Feuerwerk am Strand (möglicherweise anlässlich des französischen Nationalfeiertags), und die Knallerei dauerte bis etwa 3:00. Vieleicht war es der schlechteste Tag im Jahr, um etwas Ruhe auf diesem Platz zu finden, jedenfalls schien er mir eher einem Nachtlokal als einem Campingplatz zu gleichen. Die 12 EUR hätte ich mir sparen und mit etwas Wasservorrat viel besser irgendwo am Strand südlich von Bastia schlafen können.

Kritik von Michael Brehmer, 18. 8. 2013

 

Der Campingplatz Sables Rouges ist eigentlich der einzige Platz, der unmittelbar bei Bastia liegt. Als Alternative gäbe es noch einige Plätze weiter südlich bzw. die beiden in Miomo im Norden. Allerdings ist Les Sables Rouges der einzige Platz, der für Rucksackreisende in Frage kommt, da die anderen zu Fuß nicht erreicht werden können.

Von der Stadt her aus dem Tunnel kommend muss man die Ausfallstraße Route du Front de Mer kurz vor dem ersten großen Kreisel verlassen und einige hundert Meter in Meernähe am Recyclinghof und verlassenen und vermüllten Parkplätzen vorbei fahren, bevor es links durch die rote Mauer auf den Platz geht.

Die Rezeption ist in der Bar und war freundlich. In der Nebensaison war freie Platzwahl. In der Tat ist der Teil für Wohnmobile wohl eher ein Parkplatz ohne Schatten. Mit Zelt kommt man aber auf schattige Plätze unter Bäumen an der Begrenzungsmauer. Der Boden ist so hart, dass die Zeltnägel nur mit Mühe in den Boden gewandert sind, sobald sie drin sind, steht das Zelt aber wie festbetoniert. (So fest, dass wir am Platz in der Mauerecke sechs Heringe im Boden lassen mussten; wer ein Aldi-Dreimannzelt hat, findet gleich die passenden Befestigungen J) Die Sanitäranlagen wurden jeden Morgen mit dem Schlauch abgespritzt und der Boden gewischt. Das Licht geht jeden Abend um exakt 19:56 Uhr an, vorher ist es Ende September allerdings etwa eine halbe Stunde stockfinster. Irgendwann in der Nacht wird das Licht wieder ausgeschaltet. (Aber Vorsicht: zwischen den beiden Häuschen befindet sich ein Bewegungsmelder, der die müden und auf Dunkelheit eingestellten Augen ziemlich blenden kann, sodass man sich zum Zelt zurücktasten muss!). Es gibt warmes Wasser zum Duschen, allerdings nur in den sechs Duschen auf der einen Gangseite. Die anderen beiden sind kalt. Wenn mans weiß, ist das ja eine feine Sache… Es gibt auch mehr als 2 Toiletten, nämlich geschätzte 7 Stück. Einen Bäcker gibt es meines Wissens nicht in unmittelbarer Nähe, aber beim Kreisel (zu Fuß in 10 Minuten) ist ein Monoprix, der eine Auswahl und Atmosphäre bietet, die ihresgleichen suchen. 500 Meter stadteinwärts vom Monoprix ist die Bushaltestelle Bassanese, die von der Linie 1 bedient wird, mit der man in 15 Minuten am Fährhafen ist (in der Gegnrichtung bei der Haltestelle Prado aussteigen). Der Bus fährt ab etwa 6 Uhr. Man ist in 20 bis 30 Minuten Gehzeit bei der Zitadelle, aber zu den Fähren ist es von da aus auch noch recht weit, also eher den Bus nehmen! In unmittelbarer Nähe zum Platz ist ein Haltepunkt der Eisenbahn, die 20 Meter vom Platz entfernt vorbeidröhnt (allerdings nicht in der Nacht). Auf dem Gelände gibt es ein Restaurant nebst Bar, die wir aber beide nicht ausprobiert haben. Die Preise findet man bei meiner Vorrednerin. Wir (nur mit Zelt bewaffnet) wurden anfangs gefragt, ob wir Strom wollen, was wir brauchten. Man kann da getrost nein sagen, die Zapfstellen bei den Zelten sind ohnehin offen und die Sicherung ist drin. Zusammenfassend ist der Platz für das, was er bietet zu teuer. Allerdings ist es wie gesagt der einzige Platz, der nah an Bastia liegt und von dem aus man bequem Überlandbusse oder die Fähre erreichen kann. Auch erweckt die erste Kritik einen etwas zu negativen Eindruck, den wir so nicht vorgefunden hatten.

Kritik von Lorenz Mayr, 3. 10. 2011

 

Der Campingplatz Les Sables Rouges (früher Arinella (Anm. von Martin Lendi)) ist eher ein Parkplatz am Meer vor den Toren Bastias. Ca. 2 km südlich der Stadt an der Arinella Plage, ruhig und einfach ausgestattet.

In der Nebensaison freie Platzwahl, Wohnmobil 7,- / Tag, Person 8,-/ Tag, Strom 3,- / Tag,

Zelte und Kinder jeweils 1-2 Euro weniger. Sehr unkompliziert und unkonventionell.

 

 

Die sanitären Anlagen haben kein Licht und es gibt kein warmes Wasser zum Duschen. Geputzt wurde wenig bis gar nicht, es ist alles etwas verkommen. Toiletten gibt es insgesamt nur zwei!

Schatten gibt es nur ganz wenig, der Boden ist steinhart. Das Restaurant auf dem Platz ist wider Erwarten sehr gut. In ca. 10 Gehminuten Entfernung ist ein Supermarkt, nach 20 Gehminuten erreicht man über einen Fußweg an der Straße die Altstadt von Bastia.

Der Platz liegt direkt am Strand mit Blick auf Bastia und die Insel Elba, das Wasser zum baden ist allerdings längst nicht so schön wie im übrigen Korsika. Man kann das Zelt direkt am Strand aufstellen.

Fazit: Dieser Platz ist für seine ungepflegten und in viel zu kleiner Zahl vorhandenen sanitären Anlagen eindeutig zu teuer. Einzig seine stadtnahe Lage zu Bastia macht ihn am An- und Abreise attraktiv.

Kritik von Conni Hellenschmidt, 28. 9. 2010

 

 

Camping Les Sables Rouges Camping Les Sables Rouges
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Lage des Camping Les Sables Rouges


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