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Ascotal und das Niolo

Anfangs ist das Ascotal noch breit, führt dann durch eine enge Schlucht und steigt danach stetig an, ehe es in einem engen Bergkessel, umsäumt von Zweitausendern, endet. Das Ascotal ist bei Wanderern sehr beliebt. Kletterer finden einen schönen Klettersteig, für Familien gibt es einen Abenteuerpark, eine empfehlenswerte Wanderung ins Tassineta-Tal und mehrere wunderschöne Badestellen, beispielsweise bei der bekannten genuesischen Brücke von Asco. Im Frühjahr, zur Zeit der Schneeschmelze, ist der Asco bei Kajak-Fahrern sehr beliebt. Selbst Ski fahren ist im Ascotal wieder möglich, denn der von einem Steinschlag 1998 zerstörte Lift wurde 2015 wieder aufgebaut. In hohen Lagen lebt noch eine Mufflon-Population. Ihnen ist auch ein kleines Museum im Tal gewidmet. Weit unten, noch vor der Schlucht, werden in einem Schildkrötendorf die einheimischen griechischen Landschildkröten gezüchtet.

Das Niolo ist ein breites, auf drei Seiten abgeschlossenes Hochtal, das vom Golo, Korsikas längstem Fluss, durchflossen wird. Unverkennbar ragt die Paglia Orba, das korsische Matterhorn, in den Himmel. Noch heute ist es ein Gebiet der Hirten. Bei Wanderern ist das Niolo sehr beliebt, denn die höchsten Gipfel Korsikas liegen alle in der Nähe. Die spektakuläre Scala di Santa Regina ist der östliche Eingang zum Niolo. Rötliche Granitfelsen zeigen hier schöne Tafoni-Verwitterungen. Ein jahrhundertealter Maultierpfad führt Wanderer durch die Schlucht. Aber auch Baden in klaren Flüssen ist möglich. Auf dem Col de Verghio, Korsikas höchstem Autopass, gibt es sogar ein Skigebiet. Die Dörfer in der Hochebene wirken weniger verschlossen als anderswo auf Korsika.

 

 


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Karte Ascotal und Niolo

Karte Ascotal und Niolo

 

Diese Karte ist ein Ausschnitt aus der Karte 'world mapping project Korsika'. (c) REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump Gmbh

Das Ascotal

Um zum Ascotal zu gelangen, fährt man vom Kreisverkehr in Ponte-Leccia aus auf der T30 Richtung Calvi und Ile-Rousse. Nach etwas über 2 km zweigt man links auf die D47 Richtung Asco ab. Im unteren Teil ist das Tal noch breit und flach. Nach 5 km zweigt die D47 rechts Richtung Moltifao und Castifao ab.

 

Abstecher nach Moltifao und Castifao sowie ins Tartagine-Tal

Korsika Ascotal MoltifaoGleich nach dem Abzweiger führt die Strasse über den Asco. Unter der Brücke befindet sich eine nette Badegumpe. Nach 3 km erreicht man Moltifao. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den untersten Teil des Asco-Tals. Hat man den Ort durchquert, erreicht man eine kleine Passhöhe, wo die sehenswerten Ruinen des

Klosters Saint-François di Caccia stehen.

Bereits im Jahre 1510 wurde an dieser Stelle eine hölzerne Einsiedelei errichtet, welche die Genueser im 1553 aber zerstörten. 1569 wurde das Kloster wieder aufgebaut und ständig erweitert. 1774 wurde das Kloster geplündert. Seither ist es dem endgültigen Zerfall preisgegeben. 1782 stürzte ein Teil der Kirchendecke (das Loch ist heute gut zu sehen) hinunter und forderte mehrere Opfer. Korsika Kloster St-François de CacciaIm Jahre 1824 beschlossen die Gemeinden Moltifao und Castifao um die Klosterruine herum einen Friedhof anzulegen, der seither stark gewachsen ist. Sogar im Inneren der vom Einsturz bedrohten Kirche gibt es zahlreiche Gräber. Der Eingang zur Kirche ist mit einem Bretterzaun verschlossen. Wer das Klostergebäude besichtigen möchte, geht auf der linken Seite der Kirche vorbei und öffnet das Gatter am Durchgang an der hinteren Klostermauer. Vorsicht Einsturzgefahr! Es können mehrere Räume und Gänge betreten und erforscht werden. Man kann sogar durch einen teilweise zugemauerten Zugang von der gegenüberliegenden Seite in den Kirchenraum hineinschauen.

 

Korsika CastifaoFährt man einen halben Kilometer nach der Passhöhe geradeaus, erreicht man Castifao, das bereits im Tartagine-Tal liegt. Links oberhalb des Dorfes thront der eckige Wehrturm von Paganosa. Die Strasse endet im Dorf. Von der erwähnten Abzweigung führt die D247 nach Piana. Nach 3 km erreicht man eine weitere Verzeigung. Hier hält man links und fährt auf der D547 hinunter zum Tartagine-Fluss. Unmittelbar vor der Brücke zweigt linkerhand eine holperige Piste zur genuesischen Brücke von Piana ab (Schild "Pont Génois"). Die schöne genuesische Brücke erblickt man nach 200 m.

 

Korsika genuesische Brücke von PianaHinter der Brücke liegt das Dörfchen Piana (nicht zu verwechseln mit dem bekannten Piana im Golf von Porto!). Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: Entweder fährt man den gleichen Weg wieder zurück ins Ascotal und setzt die unten beschriebene Tour fort oder man fährt von der Brücke nur knapp 500 m Richtung Castifao und fährt dann auf der D247 durch den unteren Teil des Tartagine-Tals bis man die alte T30 erreicht, über die man wieder nach Ponte-Leccia gelangt.

Sehr schön ist auch die einsame Fahrt auf der D547 über Olmi-Capella und danach hinauf auf die Bocca di a Battaglia, von der aus man eine tolle Aussicht auf die östliche Balagne hat (siehe dort). Auf der IGN Karte Ile-Rousse sind um Olmi-Capella und Mausoléo herum auf engem Raum fünf als sehenswert markierte genuesische Brücken verzeichnet, die alle mit Wanderwegen erschlossen sind. Wir haben es leider noch nicht geschafft, diese Brücken zu besuchen.

 

Zurück im Ascotal

Vom Abzweiger nach Moltifao und Castifao aus folgt die D147 nun immer dem Asco-Fluss. Nach 600 m erreicht man das interessante Schildkrötendorf. Im Gegensatz zu A Cupulatta, in dem eine riesige Artenvielfalt zu sehen ist, widmet man sich hier mit viel Herz fast ausschliesslich der auf Korsika in freier Wildbahn lebenden griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni hermanni). Das Schildkörtendorf ist von Juni bis September geöffnet und empfängt die Besucher im Juli und August täglich von 10 - 17 Uhr, davor und danach von Montag bis Freitag zwischen 11 und 15.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

 

Etwas über 1 km nach dem Schildkrötendorf befindet sich rechterhand der Strasse ein Parkplatz, wo in der Hochsaison viel los ist. Dies nicht zu unrecht, denn unterhalb befinden sich schon die ersten tollen Badestellen im Asco!

Korsika Baden in der Asco-SchluchtGleich danach überquert man den Ascofluss. Das Tal wird schlagartig enger und so gelangt man in die Ascoschlucht. Bevor die Schlucht aber so richtig eng wird, kommt man an einem schönen Abenteuerpark und einem sehr empfehlenswerten Klettersteig vorbei. Letzterer führt in verschiedenen Schwierigkeitsstufen durch schöne Tafonifelsen. Der eigentliche Höhepunkt kommt dann am Schluss: Anstatt sämtliche erkletterten Höhenmeter wieder hinunter zu wandern, bietet sich die Möglichkeit, über mehrere, immer länger werdende Seilbahnen hinunter ins Tal zu kommen. Ein tolles Erlebnis!

 

Schliesslich durchquert man auf der engen Strasse die tief eingeschnittene Ascoschlucht. Für Wohnmobile und Gespannfahrer ist das Ascotal ab hier nicht mehr zu empfehlen. An mehreren Stellen in der Schlucht findet man schöne Badestellen. Hat man die Schlucht durchquert, erblickt man am Hang gegenüber das schön gelegene Dorf Asco.

 

 

Asco (600 m) ist ein für korsische Verhältnisse grosses Bergdorf. Rund um das Dorf stehen Bienenstöcke herum. Der leckere Honig kann überall gekauft werden. Auch hier ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Die Haltung von Kühen, Schafen und Ziegen hat an Bedeutung verloren.

 

Korsika genuesische Brücke über den AscoUnterhalb von Asco überspannt eine schöne genuesische Brücke den Fluss. Hat man das Dorf Asco auf der D147 umfahren, zweigt man scharf links wieder Richtung Asco ab. Gleich danach biegt man schaf rechts ab. Die schmale Strasse führt über zwei enge Kehren hinunter zum Fluss und endet abrupt bei einem Parkplatz. Achtung: Diese Strasse ist seit 2017 gesperrt. Der Parkplatz am Ende der Strasse ist nahezu komplett weggespült worden. Ich gehe nicht davon aus, dass er wieder aufgebaut wird. Daher muss man von der D147 aus zu Fuss hinunter ins Tal gehen (rund 850 m).

Die genuesische Brücke von Asco zählt zu den bekanntesten Korsikas. Das darunter liegende glasklare Becken ist eine herrliche Badestelle. Im hinteren Teil sind Sprünge aus 3-4 Metern möglich. Folgt man dem Fluss abwärts, erreicht man nach der ersten Rechtskurve eine grosse und sehr tiefe Gumpe.

 

Hinter Asco steigt das Tal immer weiter an. Man durchquert den kühlen Kiefernwald der Gemeinde Asco. Nach 7 km, man hat zwischendrin über die Brücke von Roggia die Flussseite gewechselt, befindet sich rechterhand ein grosser Parkplatz. Hier mündet der Tassineta-Bach in den Stranciacone. Aus diesen beiden Gewässern entsteht schliesslich der Asco. Hier befindet sich auch das kleine Mufflon-Museum (Maison du Mouflon, Casa di a Muvra), welches kostenlos besucht werden kann. Es hat in der Saison jeweils montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Nebst dem Mufflon werden weitere in der Region vorkommende Tiere vorgestellt. Grösstenteils aber alles in französischer Sprache.

Die Wanderung ins Tassineta-Tal kann (noch) als Geheimtipp bezeichnet werden. Man folgt dem einzigen Weg talaufwärts und gelangt so zu kleinen, aber sehr schönen Gumpen. Hin und zurück benötigt man man gut 1.5 Stunden hinzu kommt der Badestopp.

 

Korsika ehemaliger Skilift von Haute-AscoMan fährt durch den Kiefernwald von Carrozzica. Die Strasse führt in mehreren Kehren hinauf nach Haut-Asco (1422 m), wo sie auf einem grossen und tristen Parkplatz endet. Hier steht die neue Liftanlage, die 2015 neu erbaut wurde. Der alte Skilift wurde im Winter 1998 durch einen Steinschlag zerstört. Am Südhang stehen kleine hässliche Ferienhäuschen auf Stahlpfählen. Haut Asco ist Etappenort des berühmten Fernwanderwegs GR20, der Korsika vom Nordwesten (Calenzana) in den Südosten (Conca) durchquert. In der Gite können die wichtigsten Nahrungsmittel gekauft werden. Doch nicht nur GR20-Wanderer übernachten hier, sondern auch Wanderer, die mal eben den Monte Cinto, den höchsten Berg Korsikas besteigen möchten. Daneben gibt es zahlreiche weitere Wandermöglichkeiten, beispielsweise auf die Muvrella oder die Punta Culaghja.

Das Niolo

Das auf drei Seiten abgeschlossene breite Hochtal erreicht man sowohl vom Golf von Porto aus über den Col de Verghio oder von Osten aus durch die spektakuläre Scala di Santa Regina. Von Corte aus fährt man auf der neu ausgebauten T20 Richtung Ponte-Leccia/Bastia bis nach Francardo und biegt dort auf die D84 Richtung Calacuccia/Golf von Porto ab. Schöner, aber zeitaufwändiger ist die Variante über die D13 nach Castirla. Beide Strecken treffen kurz vor der Brücke über den Golo, in Ponte Castirla, zusammen.

 

Korsika Scala di Santa ReginaNach dem Überqueren der Golo-Brücke fährt man auf der D84 ca. 5 km westwärts bis man die Scala di Santa Regina erreicht hat. Tief hat sich der Golo in den Fels gefressen. Man erblickt tolle Tafoni-Formationen. Die Strasse schlängelt sich durch die Schlucht. Sie ist oft eng und zwei Wohnmobile haben schon Mühe beim Kreuzen. Aufpassen muss man auf die teilweise überhängenden Felsen und auch auf die zügig fahrenden Korsen.

Viele begnügen sich damit, die Schlucht einfach zu durchfahren. Das hat sicherlich damit zu tun, dass es nicht viele Parkmöglichkeiten gibt. Ein Halt oder gar eine Wanderung ist aber sehr zu empfehlen, denn muss man sich auf den Verkehr konzentrieren, kann man die Schönheit der Schlucht kaum wahrnehmen.

 

Einen lohnenswerten Stopp findet man beim Ruda-Bach, 7.5 km nach Ponte-Castirla. Leider können dort nur zwei bis vier Autos parken. Man steigt rechts den Hang hinauf und erreicht gleich einen sehr schön angelegten Weg. Vor dem Bau der D84 war dieser Maultierpfad die einzige Verbindungsmöglichkeit. Man folgt dem Weg nach links und erreicht nach 250 m eine schöne Brücke über die Ruda. Dahinter führt der Weg über mehrere Kehren steil an. Er führt bis nach Corscia. Bei der Brücke kann man zum Bach hinuntersteigen. Nur wenig oberhalb findet man eine schöne, kleine Badegumpe. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Korsika Ponte SottanoWer mehr möchte, kann folgende Rundwanderung unternehmen: Man steigt die Kehren hoch und folgt dem Weg hoch oberhalb der Strasse mit schönem Blick in die Schlucht. Kurz vor Corscia erreicht man die spitze Kurve einer Piste. Dieser folgt man aber nicht, sondern biegt rechts auf einen Fussweg ab. Er führt gut markiert zur genuesischen Brücke von Sottano, die in einem Wäldchen liegend die Ruda überspannt. Hier befindet sich auch der Einstieg zur Canyoning-Tour in der Ruda. Mehr Infos dazu gibt es hier. Der Weg führt oberhalb der Ruda ostwärts. Bald verlässt man das Wäldchen wieder. Der Weg geht noch einen guten Kilometer auf gleicher Höhe weiter. Danach führt der Weg hinunter zum Maultierpfad, den man kurz vor der oben erwähnten Badestelle erreicht. Für die ganze Rundwanderung muss man mit zwei bis drei Stunden rechnen.

 

Korsika Lac de CalacucciaDie D84 fährt man weiter durch die Scala di Santa Regina, die man aber bald verlässt. Linkerhand unterhalb der Strasse liegt der kleine Stausee von Corscia. An der Parkmöglichkeit macht ein Schild auf die oberhalb der Strasse liegenden Kletterfelsen von Cuccia aufmerksam. Mehr Infos dazu findet man im Kletterteil.

Biegt man kurz vor Calacuccia rechts auf die D218b ab, überquert man die Staumauer des Calacuccia-Sees. Diese wurde zwischen 1965 und 1968 errichtet. Sie ist 74 m hoch und 265 m breit. Die Strasse führt entlang des Stausees nach Casamaccioli. Hier findet alljährlich vom 8. - 11. September das Fest Santa di Niolo statt. Nebst der Prozession am 8. September sind die Gesangswettbewerbe und die zahlreichen Spezialitätenstände zu empfehlen.

 

Auf der D218 erreicht man Calacuccia, den Hauptort des Niolo. Hier findet man mehrere kleine Hotels, Gites und Restaurants. Dies, weil der Fernwanderweg Mare a Mare Nord hier durchführt. Auch ein kleines Tourismusbüro fehlt nicht. Im Weiler Sidossi an der D218 nach Casamaccioli können in der Saison Paddelboote gemietet werden.

 

 

Fährt man auf der D84 weiter westwärts, gelangt man zum Abzweiger nach Lozzi. Im hoch gelegenen Ort gibt es gleich zwei Campingplätze (L'Arimone und Monte Cinto), die unmittelbar nebeneinander liegen. Sie sind ein beliebter Ausgangspunkt für die Besteigung des Monte Cintos oder für weitere Wanderungen in der Umgebung. Da die Campings auf über 1000 m Höhe liegen, wird es auch im Hochsommer abends und nachts empfindlich kühl!

 

Korsika Genuesische Brücke über den Golo ViruKnapp 100 m nach dem Abzweiger nach Lozzi führt linkerhand eine Piste zum Dolmen von Calacuccia, der gut sichtbar mitten auf einer Wiese steht (Privatgrundstück).

Im Kloster Saint-François kann angeblich preiswert übernachtet werden. Schliesslich erreicht man Albertacce. Hier führt eine schmale Strasse hinauf zum Bergdorf Calasima. Einen guten Kilometer nach Albertacce überquert die D84 den Golo. Hier findet man tolle Bademöglichkeiten. Unterhalb der heutigen Strassenbrücke befindet sich die schöne Genuesenbrücke Ponte Altu. Mehr Infos zu dieser Badestelle gibt es hier.

 

Auf den kommenden Kilometern tummeln sich fast immer Schweine auf der Strasse, also Vorsicht! Bald erreicht man den Valdu Niellu, den korsischen Schwarzwald, eines der ausgedehntesten Waldstücke der Insel. Man kommt auch an einem Hochseilgarten vorbei.

Das Forsthaus von Poppaghja ist Ausgangspunkt für die Wanderung zum Ninosee. Der Weg ist häufig begangen und deshalb vorzüglich markiert. Hin und zurück benötigt man rund 4.5 Stunden. Der Ninosee liegt inmitten tiefgrüner, saftiger Matten in einem sanften und breiteKorsika Lac de Ninon Tal. Von hier aus ist auch die Besteigung der Punta Artica möglich. Der Ninosee ist die Quelle des Tavignano, des zweitlängsten Flusses Korsikas. Rund um den See findet man von kleinen Bächlein durchzogene Wiesen, sogenannte Pozzi.

Eine korsische Legende erzählt, dass der Teufel einst mit zwei Ochsen die Wiese pflügen wollte. Der heilige Martin lachte ihn aus, da der Teufel keine gerade Furche hinbekam. Er wurde daraufhin derart rasend, dass er den Pflug mit grosser Wucht nach Norden schmetterte und dort des Capu Tafunatu traf. Das Loch im Berg westlich der Paglia Orba ist heute noch zu sehen. Die beiden Ochsen verwandelte er in Felsbrocken, die ebenfalls heute noch oberhalb des Ninosees stehen.

 

Die kurvenreiche Strasse steigt stetig an. Gelegentlich hat man tolle Ausblicke über das breite Niolotal sowie die Berge Paglia Orba und Monte Cinto.

 

Korsika Bergerie de Radule4 km vor der Passhöhe parken an der Haarnadelkurve oft zahlreiche Autos. Hier befindet sich der Ausgangspunkt der Wanderung zum Wasserfall von Radule und der gleichnamigen Bergerie. Der Weg ist gut ausgeschildert und folgt eine Zeit lang dem berühmten Fernwanderweg GR20. Oberhalb und unterhlab der Kaskade kann man ein erfrischendes Bad im Golo nehmen. Eine Beschreibung des Badestelle findet man hier.

 

 

 

 

Korsika Skistation auf dem Col de VerghioWeiter Richtung Passhöhe kommt man zur Skistation Castello di Verghio mit seinen Skiliften und dem Hotel, das auch als Etappenstation für die GR20-Wanderer dient. Aber auch Begeher des Mare a Mare Nord kommen hier vorbei, denn die beiden Wege kreuzen sich in der Nähe der Passhöhe.

Kurz darauf erreicht man den Col de Verghio (1478 m), wo eine grosse Christusstatue aus Marmor steht.

 

Hinter dem Col de Verghio führt die D84 über Evisa hinunter bis nach Porto.

 

 

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