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Golf von Sagone

> Wanderung auf die Punta d'Omigna > Wanderung auf die Punta d'Orchino / d'Orchinu
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Der weite Golf von Sagone mit seinen Buchten beginnt im Norden für die einen bereits am Capu Rossu, für die anderen erst an der Punta di Cargèse. Im Süden, und da ist man sich einig, endet er am Capo di Feno. Nebst dem grossen Strand an der Liamone-Mündung findet man zahlreiche weitere kleine und grosse Strände. Der südliche Teil des Golfes ist für Autofahrer schlecht erschlossen, man geniesst aber von Pévani aus eine herrliche Aussicht über den Golf. Mehrere Genuesertürme säumen die Küste und in Cargèse gibt es sogar eine griechisch-orthodoxe Kirche zu bewundern. Die Region ist touristisch gut erschlossen, leider aber gibt es nur wenige Campingplätze in unmittelbarer Strandnähe. Im Hinterland sind schöne Rundfahrten und tolle Wanderungen, zum Beispiel zum malerischen Crenosee, möglich.

 

 


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Karte Golf von Sagone

Karte Golf von Sagone

 

Diese Karte ist ein Ausschnitt aus der Karte 'world mapping project Korsika'. (c) REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump Gmbh

 

Fährt man von Norden her (siehe Golf von Porto) auf der D 81 zum Golf von Sagone, überquert man die Bocca di San Martino und erblickt nach 3 km auf der anderen Talseite einen hohen Wasserfall, der aber im Hochsommer fast ausgetrocknet ist. Es handelt sich dabei um den Sulleoni. Die enge Schlucht und die 60 m hohe Kaskade kann mit einer Canyoning-Ausrüstung bezwungen werden (siehe Canyoning). Kurz nach der Pont de Chiuni zweigt rechterhand die schmale und sehr kurvenreiche D481 nach Revinda ab (7 km). Von dieser Strasse aus hat man immer wieder tolle Ausblicke hinunter auf den Golf von Sagone. Der Ort selbst ist winzig klein. Oberhalb des Dorfes führt der Fernwanderweg Mare e Monti durch. Schöner Blick vom schattigen Dorfplatz aus, ideal für ein Panorama-Pick-Nick!

Korsika Genuesenturm Punta d'OmignaZurück auf der D81 führt nach etwas über einem Kilometer eine Strasse in knapp 2 km hinunter zum kleinen Golf von Chiuni mit seinem 800 m breiten Sandstrand. Die Strasse führt um den Club Méditerranée herum und endet direkt oberhalb des Strandes. Nördlich ist die kleine Bucht begrenzt von der Punta d'Orchinu (siehe Wanderung) mit seinem Genueserturm, südlich ragt die flache Landzunge der Punta d'Omigna, ebenfalls mit Genueserturm (siehe Wanderung) ins Meer hinaus.

Kurz vor Cargèse sieht man zum Golf von Peru hinunter. Eine Zufahrt findet man gleich nach dem Campingplatz Torraccia und eine weitere in Cargèse. Am nördlichen Ende des tollen Strandes beginnt die Wanderung zum Genueserturm von Omigna. Der Weg ist ausgezeichnet markiert. Hin und zurück benötig man rund 2 Stunden. Vom Turm aus, der sehr gut restauriert ist und auch betreten werden kann, reicht der Blick vom Capu Rossu im Norden bis hin zu den Sanguinaires-Insel im Süden.

Cargèse

Korsika CargèseCargèse, oberhalb des Meeres am Hang gelegen, ist bekannt wegen seiner griechisch-orthodoxen Kirche. Doch nicht nur die Kirche, sondern auch die auffallend hellen Häuser errinnern an Griechenland oder eine seiner vielen Inseln. 1663 flohen rund 730 Griechen aus ihrem Dorf auf der Halbinsel Peloponnes vor türkischen Besatzern und ersuchten bei der Republik Genua um Hilfe. Diese siedelten sie schliesslich 1676 auf einem Landstück von Panomia, oberhalb des heutigen Cargèse an. Korsika war damals unter genuesischer Herrschaft. Fernab ihrer Heimat schafften sich die Griechen eine neue Existenz. Ihre Beziehung zu den Korsen war problemlos und einige verkorsifizierten gar ihre Familiennamen. Schwierigkeiten entstanden im Jahr 1729, als sich die Korsen gegen die Genueser erhoben. Die Griechen hatten der Stadtrepublik ihre neue Heimat zu verdanken und mussten sich folglicherweise auf ihre Seite schlagen. Die Korsen konnten ihnen dies nicht verzeihen und fielen über die Siedlung her. Die Überlebenden wurden nach Ajaccio gebracht. Als 40 Jahre später, 1769, die Franzosen auf Korsika das Sagen hatten, siedelten diese die Griechen in Cargèse an. Nach erneuten Anlaufschwierigkeiten und einem weiteren Exil in Ajaccio lebten die Nachfolger der Griechen friedlich mit den Einheimischen zusammen. Heutzutage erinnert eigentlich nur noch die griechische Kirche.

Die griechische und die lateinische Kirche des Dorfes stehen, nur durch ein kleines Tälchen getrennt, einander gegenüber. Die Eglise Greque wurde zwischen 1852 und 1870 gebaut. Sie soll im Laufe dieser Zeit jeweils nach der sonntäglichen Messe von Gläubigen in Fronarbeit errichtet worden sein. Die Ostfassade, an der sich der Eingang befindet, trägt auch den Turmaufbau. Im Inneren findet man zahlreiche Ikonen. Die gegenüberliegende lateinische Kirche im Barockstil wurde ebenfalls im 19. Jahrhundet gebaut.

Cargèse ist der grösste Ort am Golf von Sagone. Aufgrund seiner Lage knapp 100 m über dem Meeresspiegel hat man eine schöne Aussicht aufs Meer. Für den Badeurlaub aber gibt es im Golf bessere Alternativen. Unter dem Dorf befindet sich ein Jacht- und Fischerhafen. In der Saison werden Bootsausflüge ums Capu Rossu in den Golf von Porto bis zum Naturschutzreservat von Scandola angeboten. Wer lieber unter Wasser geht, findet eine Tauchschule. Der Campingplatz Torraccia liegt 4 km nördlich direkt an der D81.

Cargèse ist der Ausgangspunkt von gleich zwei Fernwanderwegen. Einerseits führt von hier der Mara a Mare Nord nach Moriani an die Ostküste und andererseits der Mare e Monti nach Calenzana in die Balagne.

 

Korsika Strand von MenasinaVon Cargèse aus folgt die Strasse in einiger Höhe immer dem Küstenverlauf. Kurz nach dem Dorfausgang führt sie um den Strand von Menasina herum. Die Bucht erreicht man von einem Parkplatz direkt an der D81 aus in 5 Minuten. Dieser befindet sich auf der rechten Seite, gleich nach den Résidences Hélios und Itylon.

 

Auf dem Weg nach Sagone fährt man auch an den Stränden von Capizollu und Stagnoli vorbei. Rund 1.5 km nach dem Strand von Stagnoli lohnt sich eine Mini-Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet Punta di Triu. Dabei handelt es sich um eine kleine Landzunge, von der aus man den ganzen Golf von Sagone überblicken kann.

Anfahrt: Von Cargèse aus fährt man auf der D81 knapp 9 km Richtung Sagone. Nach einer starken Linkskurve parkt man das Auto auf der rechten Seite.

Von der Brücke in Sagone aus fährt man rund 4 km Richtung Cargèse. Vor einer scharfen Rechtskurve parkt man das Auto auf der linken Seite, wo man auch eine graue Hinweistafel „Punta di Triu entdeckt. Auf dem kleinen Hügel geradeaus stehen einige markante, windschiefe Bäumchen.

Rundweg: Bei der Hinweistafel führt eine leichte Treppe aus alten Eisenbahnschwellen durchs Gebüsch abwärts. Nach rund 10 Minuten führt rechts ein Pfad über drei Stufen weg. Hier geht man aber geradeaus und gelangt so auf die nur noch spärlich bewachsene Landzunge. Der Blick reicht über den ganzen Golf von Sagone bis Cargèse. Steigt man auf der Westseite der Landzunge wieder hoch, erreicht man wieder den Weg um den Spaziergang fortzusetzen. Kurz bevor man die Strasse erreicht, werden zwei Gatter durchquert. Insgesamt benötigt man rund 50 Minuten für den kleinen Rundweg.

 

Kurz vor Sagone steht gleich oberhalb der Strasse ein genuesischer Turm. Dieser ist bereits halb zerfallen.

 

Es ist auch möglich, über das Hinterland von Cargèse nach Sagone zu fahren. Die schmale D181 führt über die Paomia und den Weiler Rondulinu durch die Einsamkeit. Rund 4 km nach Cargèse findet man in einer Rechtskurve die Ruinen der romanischen Kapelle St-Jean und, unschön in einer Wiese auf dem Privatgelände nebenan liegend, die in drei Teile zerbroche Menhierstatue U Scumunicatu. Sie wurde erst in den Neunzigerjahren entdeckt, war 2.67 m hoch und man erkennt Andeutungen einer Brust. Entgegen anderen Quellen ist die Statue unbewaffnet.

Während der Weiterfahrt erblickt man oberhalb einen Wasserfall. Nach insgesamt 16 km erreicht man die D70, biegt rechts ab und erreicht gleich darauf Sagone.

 

 

Sagone

Korsika Strand Sagone BuchtSagone selbst ist ein unschöner Strassenort ohne richtigen Kern. Schuld daran ist die Malaria-Mücke, die hier am Mündungsgebiet des Sagone-Flusses lange Zeit ihr Unwesen trieb. Erst nach ihrer endgültigen Ausrottung Mitte des 20. Jahrhunderts konnte das Gebiet dauerhaft besiedelt werden. Gleichzeitig fand auch der touristische Aufschwung statt und so finden Urlauber hier Unterkünfte in unmittelbarer Strandnähe.

Schon die Römer unterhielten hier eine Siedlung. Im 9. Jahrhundert fielen die Sarazenen ein. Unter den Pisanern wurde Sagone Bischofssitz der Diözese von Sagone. Heute sind im Westen des Ortes noch die Überreste der einstigen Kathedrale Sant'Appiano zu sehen. Diese wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Eine Menhirstatue wurde als Baustein verwendet. Man kann ihn heute noch in horizontaler Lage sehen. Bei Ausgrabungen entdeckte man Fundamente einer Basilika aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Nichtsdestotrotz ist die Anlage kaum sehenswert. Das sah man bereits im Mittelalter so, denn 1572 wurde der Bischofssitz nach Vico ins Landesinnere verlegt.

Wie schon in Cargèse gibt es auch in Sagone keinen Campingplatz in unmittelbarer Strandnähe. Fündig wird man 2.5 km landeinwärts an der D70 nach Vico. Auch von Sagone aus werden Bootstouren in den Golf von Porto angeboten.

 

Korsika Strand LiamoneSchöner als der Strand von Sagone ist jener von Santana, den man via D81 nach 1.5 km erreicht. Noch etwas weiter südlich kommt man zum Mündungsgebiet des Liamone-Flusses. Der Strand von Liamone, wie dieser oft genannt wird, ist mit einer Länge von über 3 km der grösste am Golf von Sagone. Eigentlich aber heisst der Strandabschnitt nördlich der Flussmündung Plage de San Giuseppe und erst südlich davon beginnt die Plage de Liamone. Dies aber interessiert die Badenden wahrscheinlich kaum. Selbst in der Hochsaison gibt es hier Abschnitte, wo kaum etwas los ist. Die meisten Camper, die auf einem der drei Plätze etwas zurückversetzt im Landesinneren wohnen, bevorzugen das südliche Ende, da es am bequemsten erreichbar ist. An der Mündung selbst könnte man abwechselnd in Salz- oder Süsswasser baden.

 

Korsika Golf von SagoneTiuccia ist der Hauptort des kleinen Golfs von la Liscia. Wie auch in Sagone gibt es keinen historischen Kern, trotzdem macht das Dörfchen einen netten Eindruck. Es gibt mehrere Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants aber keinen Sandstrand. Diesen findet man 3 km weiter südlich mit der Plage du Stagnone. Dort gibt es auch, eine Seltenheit an der Westküste, einen Campingplatz direkt am Meer. In La Liscia verlässt die D81 die Küste und führt hinauf auf den Col de San Bastiano (411 m). Kurz vor der Passhöhe befindet sich rechterhand der Strasse ein Panoramaplatz, von dem aus man sich einen schönen Überblick über den Golf machen kann. 5 km nach dem Pass zweigt die D381 zum Golf von Lava ab (9 km).

 

Südlicher Teil des Golfs von Sagone

Eine kaum bekannte, schmale Strasse führt der südlichen Küste des Golfs von Sagone entlang. Man kommt an diversen Hotels und Restaurants vorbei. Auf der kleinen Landzunge von Ancone thront ein teilweise zerfallener Genueserturm. Danach wird es einsam. Nach einigen Kilometern erreicht man die Marina de Pevani, wo einige Villen auf grossen Grundstücken direkt an der Küste stehen. Interessant wird es eigentlich erst ab jetzt, denn die Strasse macht eine starke Kehre und führt steil aufwärts. Pevani, ein kleiner Ort mit herrlicher Aussicht auf den ganzen Golf, liegt bereits auf 195 m über Meer. Sogar die Paglia Orba und das Capu Tafunatu sind zu sehen! Das Strässchen erreicht die D81, die nach Ajaccio führt (siehe dort) kurz nach dem Col de San Bastiano.

Rundfahrt durch das Hinterland

Das Hinterland des Golfs von Sagone setzt sich zusammen aus vielen kleinen Regionen. Deren Bezeichnungen ist etwas verwirrend und die verschiedenen Quellen sind nicht einheitlich. Das Gebiet Les Deux-Sévi (Due-Sevi) zieht sich von Cargèse aus Richtung Nordosten. Das Gebiet um Vico mit dem Liamone-Tal wird als Les Deux-Sorru bezeichnet und das Cruzzini-Tal und das Küstennahe Hinterland von Tiuccia und La Liscia als Cinarca.

 

Korsika Menhirstatue bei Vico Sagone 1Ausgangspunkt dieser Rundfahrt ist Sagone. Von hier führt die D70 in 13 km bis zum Col de Saint-Antoine. Hier, neben dem Kreisverkehr auf einem eingezäunten Gelände mit einer Kapelle, steht die Menhirstatue Sagone 1, auch Appricciani genannt. Der Kopf ist leider schon stark verwittert. Er war einst abgebrochen und wurde wieder anzementiert. Deutlich zu erkennen sind die Ohren und die Brust. Sie ist unbewaffnet, gehört zu den jüngsten Menhirstatuen Korsikas und ist etwa 3000 Jahre alt.

 

Vom Kreisverkehr aus fährt man entweder direkt nach Vico (1 km), oder aber man macht einen kleinen Umweg, indem man noch 3.5 km auf der D70 Richtung Col de Sevi und Evisa fährt. Schon von dieser Strasse (anhalten notwendig) aus hat man eine schöne Aussicht hinunter auf Vico und das Liamone-Tal. Schliesslich biegt man auf die D156 ab. Nach 1.5 km überquert man den Catena-Bach. Kurz danach führt eine Piste zu einem grossen Steinbogen, dem Arca di a Catena, von wo aus man in die Catena-Schlucht schauen kann. Leider wurde der Ort lange Zeit als wilde Müllkippe verwendet. Noch heute liegt so allerhand am Abhang.

 

Über die Dörfchen St-Roch und St-Martin gehts ebenfalls nach Vico.

 

Korsika VicoVico ist der Hauptort der Region Les Deux-Sorru und profitierte deutlich von der geschützten Lage im Hinterland. Einerseits fürchtete man an der Küste die Malaria-Mücke, andererseits stellten Überfälle von Piraten eine stetige Gefahr dar. 1572 wurde sogar der Bischofsitz von Sagone nach Vico verlegt. Geht man durch Vico durch, fällt vielleicht auf, dass der Ort über zwei Dorfplätze verfügt. Die Häuser sind verhältnismässig hoch. Witzig ist auch die kleine Tankstelle an der Durchgangsstrasse.

Etwas ausserhalb von Vico liegt das Kloster Saint-François, welches im Jahre 1481 gegründet wurde.

 

Nach der Durchquerung von Vico biegt man nach Murzo und überquert rund 2.5 km später den Liamone-Fluss, wo sich eine schöne Badegelegenheit bietet. Sehr empfehlen können wir auch das Lokal U Ponte. Die netten Besitzer des Lokals waren uns schon bei einer Panne behilflich. Ihre Pizzen (nur abends) und die Salade du chèvre chaud sind wunderbar.

 

Korsika Muna verlassenes DorfIn Murzo, wo alljährlich Ende September das Honigfest stattfindet, biegt man scharf rechts auf die schmale D 4 ab. Dieses einsame Strässchen führt entlang des Liamonetals und nach knapp 5 km hat man einen tollem Blick hinunter in die Tiefe. Nun wird es nochmals etwas enger. Knapp 8 km nach Murzo erreicht man Muna. Dieser Ort liegt oberhalb der Strasse und ist nur zu Fuss zu entdecken. Dass Spezielle an Muna ist, dass der Ort verlassen wurde. Viele Häuser sind schon seit langer Zeit dem Zerfall preisgegeben. Ein Spaziergang durch Muna ist fast etwas unheimlich. Alledings wurden in den letzten Jahren einige Häuser wieder renoviert. Sie dienen nun als Ferienhaus. Muna liegt an einem steilen Abhang, weshalb die Wege in vielen Kehren aufwärts führen. An der Kirche erinnert eine Gedenktafel an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Bis auf eine Ausnahme tragen alle Opfer den gleichen Familiennamen (Nicaccioli). Interessant ist auch die Ruine der Ölmühle. Der schöne Mühlstein steht noch immer an Ort und Stelle und auch die Überreste der Ölpresse sind noch zu sehen. In viele Häuser kann man hineinblicken. Die Holzböden sind teilweise stark verfault und so kann man manchmal über mehrere Stockwerke blicken. Zwei öffentliche Backöfen sind auch noch vorhanden.

 

Von Muna aus führt die D4 über Rosazia, Salice und Azzana an den Cruzzini-Fluss (17 km ab Muna). Die D104 führe noch weiter das Tal hinauf. Die D 4 überquert den Cruzzini. Gleich danach biegt man rechts auf die D125 ab und folgt so eine zeitlang dem Fluss. Schliesslich durchquert man Lopigna und Arro. Wer genug hat von den Kurven, biegt nach Arro links Richtung Ambiegna ab und fährt über Casaglione auf der D25 an den Liamone-Strand (13.5 km).

 

Korsika Clos d'AlzetoFür Weinliebhaber ist der Abstecher zum Weingut Clos d'Alzeto empfehlenswert, wo hervorragende Rotweine produziert werden. Auch der Rosé muss sich nicht verstecken. Sehr schön ist der alte Weinkeller mit den riesigen Eichenfässern. Diesen kann man auf Wunsch besichtigen.

 

Biegt man nach Arro rechts ab, folgt man der D1 bis nach Vico (22 km).

 

 

Im Hinterland des Golfs von Sagone kann auch ein sehr schön erhaltener Dolmen besichtigt werden, den Dolmen de Tremeca.

Dolmen de Tremeca CasaglioneAnfahrt: Von Sagone aus fährt man auf der D81 Richtung Ajaccio. Nachdem man den Liamonefluss überquert hat, zweigt linkerhand die D25 Richtung Casaglione ab. Man fährt an drei Campingplätzen vorbei und erreicht so Casaglione. Im Ort beschreibt die Strasse eine weite Linkskurve, danach erblickt man die frisch renovierte Kirche. Das Auto parkt man am besten an der Strasse vor der Casa Comunale.

Zustieg: Unmittelbar links des Gemeindehauses (Casa Comunale) führt eine Strasse weg, die leicht ansteigt. Diese macht einen Rechtsknick. Rechterhand kommt man an einem schönen Tor vorbei. Hier geht man geradeaus. Nach etwas über 5 Minuten gelangt man zu einem Reservoir. Um dieses führt die Strasse links rum und steigt stark an. Stellenweise ist sie betoniert. Der Weg führt über mehrere Kehren steil aufwärts. Schliesslich erreicht man ein Tor aus alten Bettrosten. Dieses wird durchquert. Danach steigt der Weg weiterhin leicht an. Auf einer kleinen Ebene führt ein deutlicher Weg rechts weg. Hier wählt man aber den unscheinbareren Weg geradeaus. Links hat es Stacheldraht und ein Steinmäuerchen. Der Weg führt leicht abwärts. Man hält schräg rechts. Bald darauf hält man links und steigt über ein mit Stacheldraht versehenes Steinmäuerchen (blaue Schnüre!, 8 Minuten nach dem Durchqueren des Tors) Dem Pfad dahinter folgt man noch rund 70 m und gelangt so zum Dolmen, der unter einer Kermeseiche steht (N 42° 04.424‘ / E 008° 46.872‘). Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück. Hin und zurück benötigt man insgesamt 50 Minuten.

Der Dolmen wurde 1966 von Roger Grosjean beschrieben. Er gehört zu den imposantesten Dolmen Korsikas. Er ist 3 m lang und 2 m breit. Er besteht aus vier tragenden, verhältnismässig dicken Granitplatten und einer Deckplatte. Diese bedeckt aber nur den hinteren Teil des Dolmens. Vermutlich befand sich einst auch auf dem vorderen Teil eine Deckplatte. Diese ist allerdings verschwunden.

Wanderung zum Crenosee

Korsika Crenosee Lac de CrenoDer Lac de Creno liegt auf einer Höhe von 1310 m. Der Gletschersee liegt idyllisch inmitten eines Kiefernwaldes. Die vielen kleinen Grasinseln und die Seerosen tragen das Ihre zur gemütlichen Atmosphäre bei. Familien mit Kindern können einen Esel mieten, der jeweils ein Kind auf dem Rücken trägt. Für den Nachwuchs ist das sicherlich ein ganz spezielles Erlebnis!

Anfahrt: Von Vico aus fährt man auf der D23 nach Murzo und von dort nach Guagno-les-Bains und folgt dann den Schildern Richtung Soccia. Das schöne Dorf Soccia wird im Einbahnverkehr durchquert. Man folgt den Schildern Lac de Creno. Das Strässchen endet bei einem Parkplatz mit Snackbude, wo auch die Esel gemietet werden können. In der Hochsaison herrscht hier schnell Platzmangel. Zwar wurde der Platz vor einiger Zeit vergrössert, doch ist es immer noch vorteilhaft, bereits am frühen Vormittag hier zu sein.

Der Weg zum Crenosee ist gut ausgetreten und markiert. Hin und zurück benötigt man 2.5 Stunden, dabei sind rund 300 Höhenmeter zu bezwingen.

 

Guagno-les-Bains war ein bekannter Kurort. Selbst Napoléon der 3. hat sich hier schon erholt. Seit Ende der Neunzigerjahre sind die Thermen geschlossen. Ob und wann sie wieder eröffnet werden, steht noch in den Sternen.

 

Guagno (720 m) ist von Kastanienwäldern umgeben und ist Etappenort des Mare a Mare Nord.

 

 

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