Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Korsika Bonifacio Porto Vecchio

Korsikas Süden

> Bonifacio > Porto-Vecchio
> Lavezzi-Inseln > Castello d'Arraggio und Torre
> Torreanische Burgen von Ceccia und Tappa > Tour d'Olmeto
> Hier gehts zur Diashow von Korsikas Süden  

 

Unser Camping-Tipp für Südkorsika

     

 

Die Südspitze der Insel Korsika ist äusserst abwechslungsreich und hat mit der Stadt Bonifacio, die hoch auf einem Kreidefelsen ruht, wunderschönen Sandstränden und prähistorischen Fundstätten viel zu bieten. Nur gerade 12 km trennen Korsika von Sardinien. Die Fähren verkehren in der Hochsaison im Stundentakt und so ist ein Tagesausflug in Sardiniens Norden schnell gebucht. In Porto-Vecchio, einer der touristischen Hochburgen, ist in der Saison viel los. Hotels und Campingplätze findet man zuhauf.

 

 


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Karte Süden Korsika

Karte Korsikas Süden - Bonifacio und Porto-Vecchio mit Palombaggia, Rondinara und mehr

 

Diese Karte ist ein Ausschnitt aus der Karte 'world mappin project Korsika'. (c) REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump Gmbh

 

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Korsika Genueserturm RoccapinaVon Sartène aus führt die N196 Richtung Bonifacio. Die Strecke zieht sich durch ein einsames Gebiet. Knapp 19 km nach Sartène führt eine holperige Piste hinunter zur Plage de Roccapina, einem der schönsten Sandstrände Korsikas. Darüber beherrscht der Lion de Roccapina die Region. Ihm vorgelagert ist ein halb zerfallener Genueserturm. Vom Strand aus führt ein Weg hinauf zum Löwen, auf den man klettern kann. Auf seinem Kopf stehen noch die Überreste von Mauern. Vom Löwen aus gelangt man auch zum Genueserturm. Durch ein Loch im ersten Stock - hier war früher die Eingangstüre - gelangt man mit etwas Kletterei ins Innere. Eine Treppe in der Aussenmauer führt dann auf die Aussichtsplattform, von welcher aus man einen grandiosen Rundblick auf den Strand von Roccapina, den benachbarten Strand von Erbaju, weite Teile der Südwestküste Korsikas und nach Sardinien hat.

 

Strand von RoccapinaZurück auf der N196 erreicht man nach 2 km die Bocca di Roccapina, von wo aus man den Löwen besonders gut sieht. Ein kleines Lokal mit Übernachtungsmöglichkeit sorgt für das leibliche Wohl. Dem Aussichtspunkt vorgelagert ist ein Fels, der die Form eines Elefanten hat.

 

Nach dem Col de Roccapina führt die Strasse in mehreren Kurven abwärts. Der Blick auf die buchtenreiche Südwestküste Korsikas ist sehr schön. Auf einer Landzunge steht der gut erhaltene Genueserturm von Olmeto, zu dem ein Wanderweg führt. > Hier gehts zur Beschreibung der Wanderung.

 

Rund 6 km nach der Bocca di Roccapina zweigt links die D50 nach Monacia d'Aullène ab. Diese führt weiter bis nach Giannuccio. Dieser Ort ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Uomo di Cagna, dem Berg mit dem markanten Wackelstein. Für den Aufstieg benötigt man 3.5 Stunden.

 

Südwestküste KorsikaSchliesslich kommt man nach Pianotolli-Caldarello. Hier zweigt die D122 in die Bucht von Figari ab. Zwei Campingplätze gibt es in der Nähe. Diese sind in der Hochsaison aber schnell ausgebucht. Sollte dem so sein, kann man auf den sehr nett geführten Camping à la ferme ausweichen. Dieser liegt an der N196 zwischen Pianotolli-Caldarello und Monacia d'Aullène (ausgeschildert). Die Hühner rennen ums Zelt und schauen neugierig, was gerade gekocht wird.

 

Die D859 führt über Figari. In der Ebene liegt der Flughafen von Figari. Von hier aus können mit dem Aeroclub de Figari schöne Rundflüge um die Südspitze Korsikas gemacht werden. Ein halbstündiger Flug kostet bei vollbesetzter Maschine (3 Passagiere) 50 Euro pro Person. Fliegt man alleine mit dem Piloten, kommt der Rundflug auf 90 Euro zu stehen. So sieht man Bonifacio, die Lavezzi-Inseln, die Strände von Palombaggia, Santa Giulia, Rondinara und auch den Golf von Porto-Vecchio einmal aus einer anderen Perspektive.

 

Das an der Strasse nach Porto-Vecchio gelegene Dorf Figari hat nicht viel zu bieten. Ein Abstecher dorthin lohnt sich aber für Weinliebhaber, denn der unserer Meinung nach beste Rotwein (war unser Hochzeitswein!) stammt von hier. Direkt an der Strasse findet man den Laden der Domaine de Tanella, wo man die Weine probieren und kaufen kann. Unser Tipp gilt dem Cuvée Alexandra!

Fährt man noch etwas weiter Richtung Porto-Vecchio, zweigt nach 4 km ein Strässchen zur Kapelle San Quilico de Montilati (brauner Wegweiser) ab. Diese winzige und schmucklose Kapelle stammt aus dem Ende des 12. Jahrhunderts und hat ein schönes Tonnengewölbe. Zwischen den Granitschindeln (Teghie) wachsen allerhand Pflanzen heraus.

 

Zurück auf der N196 fährt man weiter Richtung Bonifacio. 8.3 km nach dem Abzweig nach Figari sollte man aber noch einen weiteren Abstecher machen und zwar rechts zur Ermitage de la Trinité. Von der Wallfahrtskapelle aus hat man einen tollen Ausblick auf die Küstenlandschaft bis nach Bonifacio.

 

> Hier gehts zur Beschreibung der Stadt Bonifacio

Sehenswürdigkeiten und Strände in der Nähe von Bonifacio

Korsika Capo PertusatoLohnenswert ist die Wanderung auf der Steilküste bis zum Capo Pertusato mit seinem schönen Leuchtturm. Die Strasse dorthin ist nach etwas mehr als der Hälfte gesperrt. Früher konnte der Leuchtturm besichtigt werden. Heute hat er leider nur noch sporadisch geöffnet. Wunderschön ist die Küste unmittelbar darunter. In den Kalkfelsen befindet sich ein riesiges Loch. Man kann hier baden, auf den Felsen herumkraxeln oder schnorcheln.

Der Leuchtturm ist für die Seefahrt von grösster Bedeutung. Die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien gilt als sehr gefährlich. Die Durchfahrt für für Schiffe, die eine giftige Ladung mit sich führen, ist seit 1993 verboten. Greenpeace kämpft dafür, dass die Passage für sämtliche Frachter untersagt wird. Der Schiffsverkehr wird vom Sémaphore de Pertusato aus, 1 km nordwestlich des Leuchtturms, überwacht.

An der Pointe de Sperone liegt einer der schönsten Golfplätze der Welt. Oberhalb der Küste findet man die römischen Ruinen von Piantarella, die leider in Privatbesitz sind. Nördlich davon befindet sich der feine Strand von Piantarella. Er wird vor allem von Gästen des Campingplatzes des Iles bevölkert. Anfahrt: Von Bonifacio aus auf der D260 Richtung Pertusato und nach 2 km Richtung Piantarella (Schild: Camping des Iles).

Fährt man von Bonifacio aus auf der D58 ostwärts, kommt man am Kloster Saint-Julien vorbei. Hier soll 1214 Franz von Assisi für einige Zeit gelebt haben. Die Strasse führt bis zum tief eingeschnittenen Golf von Sant'Amanza (auch Santa-Manza). Dieser ist bei Windsurfern sehr beliebt.

 

Strand von BalistraAuf der N196 verlässt man Bonifacio wieder. Ab dem Kreisverkehr führt die N198 teilweise schnurgerade nordwärts Richtung Porto-Vecchio. Genau 6 km nach dem Kreisverkehr zweigt rechterhand eine schmale Strasse zur Plage de Balistra ab. Einzig das kleine Schild des am Strand liegenden Restaurants weist darauf hin. Die Strasse ist stellenweise in sehr schlechtem Zustand, mit normalen Personenwagen aber dennoch zu befahren. Für die gut 2 km muss man 20 min einkalulieren. Das letzte Stück ist am schlimmsten. Hier schauen einige spitzige Steine aus dem Boden. Gleich hinter dem fast einen Kilometer langen Strand liegt der Etang de Balistra. In der Saison liegen hier zahlreiche Boote vor Anker. Am Strand wird ein kleines Restaurant betrieben. Bei unserem letzten Besuch waren zahlreiche Kitesurfer zu bestaunen.

 

Korsika Plage de Rondinara StrandNach weiteren 5 km führt eine Strasse zur wunderschönen Plage de Rondinara. Dieser Strand gehört zu den schönsten Korsikas! Die ovale Bucht ist gegen das Meer hin fast geschlossen und bietet so den Schiffen einen ruhigen Ankerplatz. Am Strand begegnet man gelegentlich Kühen. Etwas oberhalb befindet sich der Campingplatz la Rondinara, der in der Saison schnell ausgebucht ist. Die Anfahrt zieht sich etwas in die Länge, lohnt sich aber auf jeden Fall! Achtung: Der Strand wird erst auf die Hochsaison hin gereinigt. Vorher liegt noch allerhand Seegras und angeschwemmter Müll (von den Jachten?) herum. Gelegentlich dreht ein Ausflugsboot von Porto-Vecchio aus eine Runde.

 

Die Bucht von Porto-Novo ist nur durch einen halbstündigen Fussmarsch (2.5 km) zu erreichen. Da haben es die Seegelboote und Motorjachten doch leichter. Ausgangspunkt ist das Kieswerk an der N198.

 

Strand von Santa GiuliaDer nächste Strand, den man übrigens wieder leichter erreicht, ist die Plage de Santa Giulia. Dies hat aber auch seine Nachteile, denn die Bucht ist stark zugebaut. Von einem der beiden Parkplätzen aus erreicht man den schönen Strand problemlos. Am Hügel nördlich des Golfs liegen zahlreiche Ferienanlagen und unzählige Villen, die über einen traumhaften Meerblick verfügen.

 

Schliesslich erreicht man Porto-Vecchio. Die Halbinsel südlich des Golfs von Porto-Vecchio mit Korsikas bekanntestem Strand, die Plage de Palombaggia, wird weiter unten beschrieben.

 

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> Hier gehts zur Beschreibung der Stadt Porto-Vecchio

Umgebung von Porto-Vecchio

Südliche Seite des Golfs von Porto-Vecchio

Achtung: Die hier beschriebene Fahrt zu den Stränden von Palombaggia und Co. dürfen mit dem Wohnmobil und Wohnwagen nur noch in entgegengesetzter Richtung befahren werden! Auf der Halbinsel, die den Golf von Porto Vecchio auf der Südseite begrenzt, liegt mit der Plage de Palombaggia der schönste Strand Korsikas. Man fährt von der Stadt aus Richtung Bonifacio und biegt 1 km nachdem man die Umgehungsstrasse N 198 erreicht hat bei einem weiteren Kreisverkehr auf die D768, die Route de Palombaggia, ab. Diese führt am Mündungsgebiet des Stabiaccio entlang und steigt danach etwas an. Exakt 5 km nach dem Kreisverkehr zweigt linkerhand ein schmales Strässchen ab. Es führt hoch zu den Antennen, die schon von weit her sichtbar sind. Der Hügel nennt sich Punta di a Varra. Eine enge Kehre reiht sich an die andere. Glücklicherweise herrscht hier kaum Verkehr, denn der Aussichtpunkt ist in keinem anderen Reiseführer beschrieben. Auf dem Hügel steht nebst den Antennen noch ein Turm aus Metall, der über einer Leiter bestiegen werden kann. Kein Verbotsschild möchte davon abhalten. Besteigung aber auf eigene Gefahr! Der Blick schweift über den ganzen Golf von Porto Vecchio und das gesamte Hinterland. Im Westen erblickt man den Leuchtturm von la Chiappa.

Das Ostende des Golfes, die Punta di a Chiappa, ist fest in Naturisten-Händen. Ein Leuchtturm weist den Schiffen den Weg.

Strand von PalombaggiaEtwas später erreicht man den Abzweiger zum Palombaggia-Strand, der an einem grossen Parkplatz endet. Hier erreicht man den schönsten Teil des Strandes. Die roten Felsen, die stellenweise aus dem weissen Sand heraus schauen, bilden zusammen mit den Pinien und dem türkisblauen Wasser einen herrlichen Kontrast. In der Hochsaison ist hier die Hölle los. Jetskis können zu horrenden Preisen gemietet werden. Wers etwas günstiger möchte, begnügt sich mit einem Kajak. Mehrere Lokale bieten teure Erfrischungen an. Dem Strand vorgelagert sind die Iles Cerbicale, die unter Naturschutz stehen. Spaziergänge entlang der über 2 km breiten Bucht sind sehr reizvoll. Am Südende der Plage de Palombaggia erreicht man über einen Pfad den Strand von Folaca und danach noch den Strand von Acciaju.

Strand von TamarucciuFährt man vom Parkplatz aus zurück auf die D768, wählt man entweder den gleichen Weg zurück oder folgt der Strasse weiter südwärts. Gelegentlich hat man einen tollen Blick hinunter auf den Palombaggia-Strand. Ein Schild macht auf einen weiteren kostenpflichtigen Parkplatz aufmerksam. Nach 3.5 km parken in der Regel viele Autos an der Strasse. Ein Fussweg führt hinunter zur Plage de Tamarucciu, einem ebenso weissen und feinen Sandstrand. Das beliebte Fotomotiv, das häufig mit "Plage de Palombaggia" betitelt wird, stammt von hier und nicht vom viel bekannteren Nachbarstrand! Es handelt sich um eine von Steinmauern eingezäunte Pinie, welche auf einer kleinem Felsen steht.

Noch ein wenig später führt ein Strässchen zum Campingplatz Acciaju. Von dort aus geht man zu Fuss zur Plage d'Acciaju. Am Südende dieses Strandes führt ein Pfad wenig oberhalb der Küste entlang. Über diesen gelangt man in 400 m zu einer winzigen Sandbucht.

Schliesslich erreicht man den Weiler Bocca di l'Oru. Hier, wie auch auf dem letzten Streckenabschnitt wurde in den letzten Jahren kräftig gebaut. Beim Anblick der Villen könnte man gerade etwas neidisch werden. Von Bocca di L'Oru aus fährt man wieder hinunter zur N198.

Nördlich des Golfs von Porto-Vecchio

Schöne Buchten, viele Campingplätze, Ferienanlagen und Hotels in unmittelbarer Strandnähe findet man auf der Nordseite des Golfs. Es ist allerdings nicht ganz einfach, an den Strand zu kommen, wenn man nicht auf einem der Campingplätze residiert. Am besten parkt man das Auto ausserhalb und geht als "Besucher" durch das Campinggelände.

Vom Jachthafen aus fährt man Richtung Bastia und nimmt beim ersten Kreisverkehr die erste Ausfahrt. Man fährt hinter dem ersten Supermarkt durch, vorbei am Fussballstadion und passiert dann den zweiten Supermarkt. Die D568 führt danach durch das Villenviertel Porto-Vecchios, in dem aber grösstenteils nicht Einheimische wohnen, sondern Superreiche ihr Ferienhäuschen haben. Bald fährt man an einigen Campingplätzen vorbei. Die Campinggäste baden im kleinen Golfe de Sogno. Beim nächsten Kreisverkehr fährt man rechts und folgt der D468. Nach 3 km, bei einem weiteren Kreisverkehr, führt eine Stichstrasse (nach 1.1 km rechts halten) an den Strand von Tramulimacchia, der wieder leicht erreichbar ist.

Strand von San CiprianuNach einem weiteren Kilometer beim nächsten Kreisverkehr gelangt man über die erste Ausfahrt an die Bucht von San Ciprianu. Den nördlichen Teil dieser Bucht erreicht man 1.1 km nach dem Kreisverkehr zu Fuss über eine Piste (ca. 800 m). Ob der Parkplatz in diesem Bereich noch öffentlich zugänglich ist, ist mir leider nicht bekannt.

Die D468 führt weiter nach Pinarellu. Dieser Strand ist wieder leicht zugänglich. Über die D168 erreicht man in Ste-Lucie de Porto-Vecchio wieder die Nationalstrasse.

 

 

Hinterland von Porto-Vecchio

Korsika Torre TorreanerIn der Umgebung von Porto-Vecchio gibt es viele Korkeichenwälder. Man findet aber auch eine ganze Reihe an torreanischen Festungen. Es wird angenommen, dass die Torreaner in dieser Region Korsika erstmals betreten haben.

Knapp 5 km nördlich von Porto-Vecchio zweigt von der N198 ein Strässchen zum Weiler Torre ab. Das torreanische Kultmonument liegt unmittelbar oberhalb des Weilers auf einem Felsen. Es besteht aus grossen Steinquadern und ist auf der linken Seite an den Fels gebaut. Es verfügt über keine zentrale Kammer (Cella) sondern nur über einen Gang mit Nebengängen und einer Nische. Das Monument diente als Krematorium. Unterhalb des Felsens sollen sich noch Überreste torreanischer Hütten befinden.

 

Korsika Castello d'ArraggioViel interessanter ist die torreanische Anlage von Arraggiu (auch Araghju, Arraghiu oder Arraggio). Anfahrt: Von Porto-Vecchio aus fährt man auf der D368 Richtung Ospédale und Zonza und biegt nach ca. 4 km im Weiler Palavese rechts auf die D759 ab (Schild). Nach weiteren 3 km erreicht man einen Parkplatz. Von hier aus führt ein Weg stetig bergauf. Das torreanische Monument erreicht man nach 30 Minuten.

Die Anlage liegt auf einem kleinen Plateau auf 245 m Höhe. Mir gefällt sie besser als Cucuruzzu. Auch die Aussicht hinunter auf die Ebene und das Meer ist sehr schön. Das gesamte Monument ist von einer 120 m langen und zwischen 3 - 5 m hohen Mauer eingefasst. Man betritt es durch den grossen, von Steinplatten gedeckten Osteingang. Rechterhand befindet sich die Nische für den Wachposten, gleich danach links das Wachzimmer. Gegenüber des Bäumchens liegt etwas erhöht das Kultmonument mit Cella. Im Nordteil der Anlage liegt die verhältnismässig konfortable Wohnung des Häuptlings. Steigt man noch etwas weiter den Hang hinauf, hat man einen schönen Blick auf die Festung und die dahinter liegende Küstenregion. Die Ausgrabungen begannen 1967 unter der Leitung von Roger Grosjean.

 

> Hier findet man Bilder von Arraggio und Torre.

 

Korsika Ceccia TorreanerZwei weitere torreanische Festungen findet man südlich von Porto-Vecchio. Man fährt erst auf der N198 Richtung Bonifacio und biegt am Kreisverkehr auf die D859 Richtung Flughafen Figari. Nach 3.5 km biegt man zum Weiler Ceccia ab. Von hier aus führt ein Pfad in rund einer Viertelstunde hinauf zum torreansichen Kultmonument von Ceccia. Das Monument liegt auf einem steil abfallenden Felssporn. Aufgrund der ausgesetzten Lage geht man davon aus, dass es nicht nur als Kultmonument diente, sondern auch als Wachposten. Es war in dieser Höhe nicht notwendig, eine Befestigungsmauer zu bauen. Der Blick reicht über das Tal bis nach Porto-Vecchio. Noch heute sind zwei Stockwerke erhalten, eine Besonderheit auf Korsika. Die Hütten der Torreaner lagen weiter unten in der Nähe des heutigen Weilers. Bei unserem letzen Besuch haben wir einige Obsidian-Splitter entdeckt. Das Monument von Ceccia wurde sogar zu genuesischer Zeit noch genutzt. Die Ausgrabungen wurden im Jahr 1961 durchgeführt. Im Musée de la Préhistoire de la Corse können die Fundstücke gesehen werden.

600 m östlich des Monuments von Ceccia liegt, ebenfalls auf der Anhöhe, das torreanische Kultmonument von Bruschiccia. Ein Weg soll durch die Macchia dorthin führen. Wir haben ihn leider nicht gefunden.

 

Korsika Tappa TorreanerWieder viel besser erreichbar ist der torreanische Komplex von Tappa. Von Ceccia aus fährt man 1.6 km weiter Richtung Figari und parkt das Auto am Strassenrand. Auf der linken Seite befindet sich ein Tor. Dahinter führt ein Weg über eine Weide und danach rechts in die teilweise von Macchia überwucherte Anlage. Sie wurde bereits 1960 ausgegraben. Von der Mauer, die die ganze Anlage einst umgab, sind nur noch Teile erhalten. Das Hauptmonument gehört zu den ältesten auf Korsika. Eine Rampe führte ins obere Geschoss. Der Türsturz zur Cella ist immer noch erhalten. Die Anlage wurde etwa von 2200 - 1900 v. Chr. benutzt und zerfiel danach. Vermutlich war die tiefe Lage (nur gerade 60 m ü. M.) nicht mehr sicher genug.

 

> Hier findet man Bilder von Ceccia und Tappa.

Fahrt über Ospédale Richtung Zonza

Von Porto-Vecchio aus führt die D368 Richtung Alta Rocca. Schon nach 6.5 km lohnt es sich, das Auto abzustellen und den Pfad zum Fluss hinunter zu steigen. Man trifft hier auf drei sehr schöne und tiefe Badegumpen (siehe "Bala" unter Flussbadestellen). Die Strasse steigt weiter an und schliesslich erreicht man Ospédale. Eine tolle Aussicht auf den Golf von Porto-Vecchio hat man am oberen Ortsausgang. Schon die Römer sollen hier in der Höhe die frische Luft genossen und hier auch ein Spital betrieben haben.

Um Ospédale herum breitet sich ein schöner Kiefernwald aus. Unmittelbar an der Strasse hat die Outdoor-Firma Xtrem Sud einen Hochseilgarten mit 70 Plattformen und über 100 Posten errichtet. Der Park hat vom 1. Mai bis am 15. September geöffnet. Die Firma bietet auch Canyoning-Touren und Sportklettern an.

Korsika Wasserfall Piscia di GalloDer Stausee von Ospedale fasst 3 Millionen Kubikmeter Wasser und wird von einem 25 m hohen Wall aufgestaut. Die Strasse führt über die Staumauer. Einen Kilometer danach parkt man das Auto auf dem grossen Parkplatz auf der rechten Seite. Ein Fussweg führt in knapp 30 Minuten zu einem spektakulären, 60 m hohen Wasserfall, fälschlicherweise oft Piscia di Gallo (Hahnenpiss) genannt. Der eigentliche Name des Wasserfalls hat aber mit einem Hahn nichts zu tun. Das korsische Wort U Ghjalgu bedeutet Weisstanne. Es wurde irgendwann mal zu Gallo, dann in Hahn übersetzt. Eine Weisstanne soll einst am Eingang der Schlucht gestanden haben. Die Durchquerung der Schlucht ist nur Canyonisten vorbehalten und stellt für diese einen absoluten Höhepunkt auf Korsika dar. Der Einschnitt ist zwar nur 200 m lang, dafür sehr eng und tief. Es fliesst auch im Sommer viel Wasser und das Abseilen neben der 60 m hohen Kaskade ist einfach phantastisch! Eine Beschreibung der Tour und weitere Bilder findet man in den Canyoning-Seiten. Das beste Licht fürs Fotografieren hat man am Vormittag. Oberhalb der Schlucht wird gerne gebadet. Die beiden Snackbuden beim Parkplatz bieten einige Speisen und Erfrischungen an.

Folgt man der Strasse noch weiter, überquert man die Bocca d'Illarata und kommt so ins Alta-Rocca-Gebiet.

 

 

 

 

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