Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

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Invasionen und frühes Mittelalter

 

Im Jahre 456 eroberten die Vandalen Korsika. Sie brannten Aleria, Mariana und andere Siedlungen nieder, plünderten und verbreiteten auf der Insel Angst und Schrecken.
Im 6. Jh. wurden sie vom oströmischen Feldherrn Belisar vertrieben. 550 folgten die Goten unter ihrem König Totila, welche aber zwei Jahre später wieder von den Oströmern vertrieben wurden. Diese verwalteten Korsika zusammen mit Sardinien als oströmische Provinz.
Im Jahre 725 besetzten die Langobarden die Insel; 758 wurden sie aber vom Frankenkönig Pippin dem Kurzen vertrieben, der die Insel 754 dem Papst schenkte. Diese Schenkung wurde im Jahre 774 vom Sohn Pippins, Karl dem Grossen bestätigt. So wurde Korsika in das päpstliche Grundgebiet einverleibt.

Im 9. Jahrhundert fielen die Sarazenen in Korsika ein. Sie besetzten weite Küstengebiete und verhinderten die Ausbreitung des Christentums. Mehr als zwei Jahrhunderte litten die Korsen unter dieser Schreckensherrschaft, infolgedessen sie sich wieder ins Landesinnere zurückzogen. So wurde die Zweiteilung der Insel wieder verstärkt: Die Korsen lebten im Gebirge und die fremden Invasoren bemächtigten sich der Küste, hauptsächlich der fruchtbaren Ostebene.
Eine sagenhafte Gestalt des korsischen Widerstandes war Ugo Colonna. Dieser besiegte die Sarazenen (Mauren) Aleria. In einer zweiten Schlacht bezwang er den Mohrenkönig Nugalon und zwang danach alle heidnischen Korsen zur Taufe.
Noch heute erinnern korsische Ortsnamen wie Campomoro, Morosaglia, Morsiglia usw. an die Zeit der Mauren. Auch das Wappen (ein schwarzer Kopf mit weissem Stirnband auf weissem Grund) stammt aus dieser Zeit. Es soll an die Vertreibung der Sarazenen im 11. Jh. erinnern. Am 24. November 1762 wurde es zum offiziellen Wappen der Insel Korsika erkoren. Pasquale Paoli schob aber, wie es vermutet wird, das weisse Band, das bis anhin die Augen verband auf die Stirn, um die Befreiung des Vaterlandes zu symbolisieren. Ausserdem liess er die Ohrringe weg, die ein Zeichen der Sklaverei waren. Es wird aber noch viel gerätselt um das Geheimnis der korsischen Flagge.

Nach der Vertreibung der Sarazenen eroberten verschiedene Herren aus Ligurien und der Toskana die Insel, teilten das Land untereinander auf, bauten Burgen und tyrannisierten das Volk. So entstand auf Korsika ein Feudalwesen. Da aber alle versuchten, ihre Macht auszudehnen, kam es zu blutigen Fehden und vollkommener Anarchie.
Ein Versuch der Korsen - der erste in ihrer Geschichte -, eine Volksregierung mit Parlament in Morosaglia zu bilden (1358) scheiterte. Nach dem Tod ihres Führers Sambucuccio d'Alando kamen die eingeschüchterten 'Signori' wieder aus ihren Burgen heraus und säten erneut Zwietracht und Hass.

 

 

 

 

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