Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

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Korsikas Urgeschichte nach Adalbert, Graf von Keyserlingk

Der deutsche Arzt und Landwirt Adalbert Graf von Keyserlingk, ein Schüler des Anthroposophen Rudolf Steiner, hat seit 1954, also parallel zu den Ausgrabungen von Roger Grosjean, fast dreissig Jahre auf Korsika die stein- und bronzezeitlichen Fundstätten erforscht und seine Ergebnisse 1983 veröffentlicht.

 

Korsika Adalbert Graf von KeyserlingkEr erkannte, dass die auf Korsika vorkommenden Menhire in den einsamen Landschaften zu einem sinnvollen System von Verbindungen gehörten und dass Korsika den bekannten Mysterien-Inseln wie Malta, Zypern oder Irland an Bedeutung nahe steht. Ähnliche astronomische Ausrichtungen, wie sie für Stonehenge (England) und Carnac (Bretagne) bekannt geworden sind, hat  Keyserlingk jetzt auch für einige Kultzentren auf Korsika nachgewiesen. Parallel zu den Forschungen von Prof. Thom (England), und durch diese bestärkt, wies Keyserlingk auf Korsika nach, 'dass die Menschen der Steinzeit ihre Anlagen zum kultischen Miterleben des Jahresablaufes gebaut hatten'. Erst mit Hilfe der neuen topographischen Karten 1 : 25'000 konnte er 1980 unter anderem das Gebiet von Cauria vermessen und seine 'Astro-Archäologie' untermauern.
Die folgenden Skizzen zeigen die geometrischen Zusammenhänge zwischen den Kultorten des Gebietes von Cauria südwestlich von Sartène.

 

 

 

Korsika Adalbert Graf von Keyserlingk

 

'Der Mittelpunkt ist das Alignement de Stantari als Spitze eines rechtwinkligen Dreiecks (Cicali - Stantari - Drehfels). Es ist das Zentrum der in weitem Umkreis liegenden Anlagen. Die Skizze zeigt das Dreieck mit den beiden gleich langen Schenkeln von je ca. 500 m, dessen einer zum Drehfelsen führt. Dort trifft er auf die Hypotenuse, die den Drehfelsen mit Cicali verbindet. Sie wird von der verlängerten  Linie, die von Stantari zum Dolmen verläuft, in zwei  Abschnitte geteilt von wiederum ca. 500 m und 200 m. So entsteht ein zweites gleichschenkliges Dreieck, das vom Drehfelsen mit 45° ausgeht. Seine Basis geht durch den Dolmen, über Stantari und führt geradewegs weiter zum Uomo (Omu di Cagna). Ein drittes gleichschenkliges Dreieck verbindet von Renaggiu aus Stantari und den Dolmen'.
 Der Drehfels liegt etwa 50 m südlich des Alignements von Renaggiu in einem Felsenchaos; er ist ein auffallend geformter tafonierter Pilzfelsen.
Cicali, ca. 300 m nordwestlich von Fontanaccia, ist ein Kultplatz, vielleicht 'das persönliche Tempelgebiet' des obersten Amonpriesters.

 

'Bei der zweiten Skizze kann der Betrachter nur Bewunderung empfinden für die Menschen, denen es damals gelungen ist, in bergigem Gelände, auf weitere Entfernungen, die Beziehung zu den anderen Kultorten durch gerade Verbindungslinien herzustellen. Wir sehen auch hier zwei gleichschenklige Dreiecke, die in Beziehung zu dem Zentrum Cauria stehen. Eine Seite geht zu der einst grossen Kultanlage von Cardiccia und weiter zum Uomo di Cagna und bis ins Tivolaggia, bei Porto Vecchio, der andere Schenkel führt über Cicali, den Dolmen von Fontanaccia und Renaggiu nach Roccapina. Das andere Dreieck hat seine Spitze an der Punta di a Villa und richtet seine Schenkel nach Palaggiu und Tizzano, wo man das 'Ungeheuer von Tizzano', Petra Cuparchione genannt, am Ende der Linie findet. Von hier geht wiederum eine Linie, auf der der Kultplatz von Apazzu liegt, als Basis dieses gleichschenkligen Dreiecks nach Palaggiu.' Insgesamt konnte Keyserlingk nachweisen, dass zu dem Zentrum von Cauria (rechter Winkel) fünf gleichschenklige Dreiecke gehören und dass auf den Verbindungslinien bis zu fünf Kultorte liegen. Drei dieser Orte - Drehfelsen, Dolmen und Cicali - betrachtet der Forscher als Haupt-Beobachtungsplätze der steinzeitlichen Priester für die Bewegungen von Sonne, Mond und Sternen. In jahrelangen Beobachtungen zu verschiedenen Jahreszeiten hat er z. B. die Sonnenaufgänge von diesen verschiedenen Punkten fotographisch und in Skizzen festgehalten. Der Drehfelsen ist durch seine besondere Lage und den Ausblick auf bestimmte markante Felsen und Gebirgszüge (Omu di Cagna, Drachenkopf u. a.) der wichtigste Beobachtungsort für die Festlegung des Kalenders.

 

'Hier bestimmte der Priester das Leben der ihm anvertrauten Stämme, indem er die Erbfolge, die Daten für das Säen und Ernten, das Jagen und Wandern, nach dem Spruch des Gottes, den er am Himmel ablas, lenkte. Durch Sonne und Sterne sprachen Götter zum Priester des Amon, und der Mensch wusste sich in guter Hut.'

 

 

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