Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Via Ferrata Klettersteig Chisa

Via Ferrata von Chisa - Klettersteig von Chisa

KoKlettersteig von Chisa - Via FerrataAufstieg: 3- 4 h

Anforderung: Schwierigkeit D (306 Höhenmeter), ab 12 Jahren, Turn- oder Wanderschuhe, Rucksack mit 1-1 ½ l Wasser

Parcours: Eisentreppen im Fels, 2 Affenbrücken, 3 Himalayabrücken, 3 Drahtseilbrücken, 1 Spinnennetz, 4 Seilbahnen 65m, 100m, 80m, 230m)

Obligatorisches Mietmaterial: 1 Helm, 1 Seilrolle, 1 Klettergurt mit 2 Sicherungen, 2 zusätzliche Karabiner, Handschuhe

Kosten: Jugendliche & Gruppen bis 8 Pers. 10 €, Erwachsene 15 €, Mietmaterial 10€

Öffnungszeiten: Täglich Juni-September 9-14 Uhr (letzter Start!)

 

Beschreibung: Das Auto parken wir am Ende des Dörfchens Chisa beim kleinen Holzhäuschen des Via Ferrata. Es ist alles wunderbar ausgeschildert. Obwohl dieser Klettersteig als einer der schönsten Europas ist, zählt er noch zu den eher unbekannten Korsikas und man muss deshalb nicht mit allzu vielen Leuten rechnen. Trotzdem ist es besonders im Sommer empfehlenswert gleich um 9 Uhr zu starten, damit es nicht allzu heiss wird.

Beim Häuschen erhalten wird das Mietmaterial, welches eine ausgesprochen nette Dame auch kontrolliert, wenn wir hineingeschlüpft sind und erklärt uns dann wie wir uns sichern und die Seilbahnen begehen. Wir erhalten auch einen kleinen A4-Plan des Klettersteigs mit den nötigen Angaben. Lustigerweise gab mir die Dame als Energiespender eine Stange Kristallzucker mit. Natürlich darf man auch eine eigene Verpflegung mitnehmen.

KoKlettersteig von Chisa - Via FerrataNach der Einführung kann’s losgehen. Zunächst wandern wir zu Fuss auf der Strasse vorbei am Parkplatz und zweigen unmittelbar danach rechts auf einen weiss markierten Weg ab. Dieser ist recht wild und teils nicht so gut erkennbar. Einfach stets auf weisse Markierungen achten! Nach wenigen Minuten gelangen wir zu einem kleinen Bach, wo uns die Dame hingewiesen hatte, die Handschuhe nass zu machen (aus welchem Grund auch immer; wohl damit es griffiger ist) und dort balancieren wir bereits schon über ein Stahlseil. Anschliessend geht es auf dem weiss markierten Weg für ca. 15-20min weiter bis wir die eigentliche Felswand erreichen. Dort beginnt der eigentliche Klettersteig. Wir sichern uns von nun an ständig mit den beiden Karabinern des Klettergurtes und gewöhnen uns schnell daran immer nach einigen Metern diese zur nächsten Sicherung zu wechseln. Wenn nicht, gibt es einfach kein Weiterkommen. Es führen hier vor allem Leitersprossen steil senkrecht empor, die wir hinaufklettern. Dazu sind die Handschuhe nicht unbedingt anzuziehen, denn teilweise brauchen wir auch den rohen Felsen zum Festhalten.

Schon nach der ersten Steilwand haben wir einen tollen Ausblick auf das Dörfchen Chisa und das umliegende Gebirge. Die Dame beim Parkplatz sitzt auf einem Stuhl und hat den Klettersteig mit dem Feldstecher im Auge. Nun folgen nacheinander ein Drahtseil, 1 Seilbahn, weitere Sprossen, 1 Drahtseil, 1 Spinnennetz, 1 Baumstammbrücke und nun befinden wir uns bereits am höchsten Punkt des Gipfels (U Calanconi – 686m). Die Aussicht ist herrlich und reicht gegen Osten bis zum Meer. Unten im Tal fliesst der Fluss Travo. Bis hierhin sind wir seit ca. 1 ½ - 2h unterwegs.

KoKlettersteig von Chisa - Via FerrataWeiter folgen wir dem Parcours auf einer langen Himalayabrücke, 1 Brücke mit Holzelementen und gelangen immer zwischendurch über Sprossen abwärts zu einer 100m Seilbahn, der gleich eine 80m Seilbahn folgt. Bei den Seilbahnen ist immer gut bei den verschiedenen Drahtseilen markiert, wie man sich sichern muss und wo die Seilrolle zu montieren ist. Die Beine und Füsse sollen schön nebeneinander sein, damit wir nicht in die „Bremse“ einfädeln. Diese besteht aus 2 Gummiseilen mit Karabinern, die sie Seilrolle bremsen und wir umhängen müssen. Auf keinen Fall einfach lose hängen lassen!!! Achtung ebenfalls beim loslösen der Seilrolle, denn durch die Reibung ist die sehr heiss geworden!!! Das Tragen der Handschuhe ist hier obligatorisch und aus Komfortgründen bei allen anderen Brücken von Vorteil.

Nach einer weiteren Himalayabrücke und einer Stahlrohrbrücke sind wir bereits beim krönenden Abschluss: 230m weit sausen wir über das Tal! Seit dem Start sind ca. 3- 3 ½ h vergangen. Hier können wir, falls im Rucksack Platz ist, das Klettermaterial ausziehen und einpacken. Nun folgen wir dem weissen Schild „Retour Village“ und den orange-roten Markierungen, welches erst ein gemütlicher Wanderweg ist. Zwischendurch überqueren wir ein Bächlein, wo wir auf Anweisung der Dame wieder die Handschuhe nach unserer Benützung auswaschen. Nach ca. 20 min erreichen wir die Strasse, welche uns noch 10 min zum Via Ferrata-Häuschen führt. Die Dame nimmt das Mietmaterial zurück und hängt es zum „Auslüften“ an ein Drahtseil vor dem Häuschen. Wer Hunger oder Durst verspürt, kann nur die Strasse überqueren und sich in einer Gîte – Restaurant verpflegen.

 

Wer noch Lust auf eine körperliche Erfrischung der anderen Art hat, findet gleich beim Ortsausgang von Chisa unterhalb der Brücke (Pont de Bura) ein wunderschönes Badebecken. Wir parken das Auto am Strassenrand und folgen dem weissen Schild „Acces Baignade“. Zwischen Brücke und dem Dorf öffnen wir rechts an der Strasse ein Gartentor und steigen auf dem Weg zum Fluss Travo ab. Flussabwärts ist für Touristen erlaubt, alles von der Brücke aufwärts ist Privatbesitz und darf nicht begangen werden.

Text und Bilder von Claudia Lendi

 

KoKlettersteig von Chisa - Via Ferrata KoKlettersteig von Chisa - Via Ferrata
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