Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Capu di a Veta

Wanderung auf das Capu di a Veta

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Capu di a VetaWir haben die Wanderung mit unserer 5 Monate alten Tochter im Baby-Rucksack unternommen. Die angegebenen Zeiten können also durchaus etwas unterboten werden. Ausgerüstet waren wir mit der IGN-Karte Calvi und dem Rother Wanderführer. Dieser schlägt eine schöne Rundwanderung vor, die übrigens in der Karte exakt so auch eingezeichnet ist. Wir brachen also auf und folgten dem Fahrweg beim Tor nach links. Als dann aber der Wanderweg abzweigte, kam es uns etwas komisch vor, denn er war mit grossen Steinen und einem hingeworfenen, abgestorbenen Erdbeerbaum „verbarrikadiert“. Wir folgten dem Weg dennoch, da er mit roten Pfeilen und Punkten markiert war. Er führte durch die Macchia und stieg steil an. Doch plötzlich, genau unterhalb des „Haushohen Felsblocks“ war fertig. Stacheldraht und ein Schild mit der Aufschrift „Proprieté Privé“ machten ein Weiterkommen unmöglich. Noch unmöglicher machten uns ein illegales Weiterwandern ein Hund uns sein wortkarger Herr. Hier eine Wiedergabe des Dialogs zwischen mir und dem Monsieur: „Monsieur, s’îl vous plaît! - Ce n’est plus le chemin vers le Capu di a Veta? – Non! – Et c’est par où maintenant ? – Par là ! – Là, ou passe les 4x4 ? – Oui ! – Merci, Monsieur. Au revoir!" Also drehten wir um und folgten vom Tor aus dem früheren Rückweg.

 

 

Capu di a VetaAnfahrt: Idealerweise unternimmt man diese Wanderung zu Fuss von Calvi aus. Es ist aber auch möglich, mit dem Auto ein paar Höhenmeter zu gewinnen, allerdings können am Ausgangspunkt nur etwa vier Autos parken.  Ob mit dem Auto oder zu Fuss, Ausgangspunkt ist der Kreisverkehr vor dem Feriendorf „Zum störrischen Esel“. Von dort aus folgt man der schmalen Strasse Richtung Pietramaggiore und den Schildern Richtung Hotel Best Western Corsica, welches man in einer guten Viertelstunde – zu Fuss – erreicht. Hat man das Hotel passiert, gabelt sich die Strasse. Man geht/fährt rechts und somit hinter dem (Schild „I Razzile d’Antone Franescu“). Hier konnte man früher den Aufstieg linkerhand in Angriff nehmen, was aber nun nicht mehr möglich ist. Man geht/fährt also nach rechts, vorbei an zwei nicht unansehnlichen Villen und erreicht so den kleinen Parkplatz (N 42° 32.487‘ / E 008° 45.233‘).

 

Tipp: Im Sommer unbedingt früh aufbrechen, da es unterwegs kaum Schatten gibt. Wir empfehlen folgende Aufbruchszeiten beim Parkplatz: Sommer: 7 Uhr, Frühjahr und Herbst: 9 Uhr. Die Wanderung ist natürlich auch im Winter möglich.

 

Capu di a VetaAufstieg: Der ganze Weg bis hoch auf den Gipfel, den man von hier wunderbar sieht, ist gut mit roten Pfeilen und Strichen sowie Steinmännchen markiert. Auch das erste Etappenziel, den Hochspannungsmast rechts des Gipfels, sieht man schon gut. Gleich hinter dem Parkplatz führt ein Weg aufwärts. Es wäre auch möglich, der Fahrpiste im Zickzack zu folgen, aber der Wanderweg stellt eine Abkürzung dar. Nach einer knappen Viertelstunde muss man nach links ein Stück dem Fahrweg folgen, ehe die nächste Abkürzung schräg rechts weg. Man kommt an einem verfallenen Steinhaus vorbei und überquert danach die Piste ein weiteres Mal. Eine weitere Abkürzung folgt und wieder erreicht man die Piste, in deren nächster Haarnadel (scharfe Rechtskurve) der Wanderweg diese wieder verlässt. Bei einem kleinen Olivenbäumchen erreicht man die Piste wieder. Auch einige Kiefern wachsen dort. Von nun an folgt man der Piste aufwärts. Bald schon, nach insgesamt 45 Minuten, erreicht man einen kleinen Pass, von wo aus man in südwestlicher Richtung das Meer erblickt. Man folgt der Piste weiter (sie führt ganz kurz etwas abwärts) und steigt so in zwei Kehren zum Hochspannungsmasten auf.
Genau beim Hochspannungsmast zweigt links der immer noch rot markierte Weg ab. Er ist nun viel schmaler und führt südlich der Krete entlang. Der Golf von Calvi ist eine Weile lang nicht mehr zu sehen. Unterwegs quert man einige Granitplatten und kommt an wunderschön geformten Tafonifelsen entlang. Der Weg ist deutlich steiniger, aber problemlos zu bewältigen. Nach einem längeren Stück auf mehr oder wenig der gleichen Höhe wird der Schlussanstieg in Angriff genommen. Dieser ist etwas mühsam, aber das Gipfelkreuz kommt immer näher! Auf dem Gipfel steht ein gut 5 m hohes Holzkreuz, das mit Stahlseilen verankert wurde. Der Blick reicht vom Golf von Calvi über Lumio und die ganze westliche Balagne bis hin zu den Gipfeln des Monte Cinto und der markanten Paglia Orba mit dem Capu Tafunatu. An der Küste erblickt man noch zwei der zehn Windkraftwerke und den ehemaligen Sémaphore de Cavallu. Westlich von Calvi ragt die Halbinsel La Revellata mit seinem Leuchtturm ins Meer hinaus und selbst die Kapelle Notre Dame de la Serra ist zu sehen.

> Hier gehts zum Gipfel-Panorama

 

 

Abstieg: Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

 

Capu di a Veta Capu di a Veta
Capu di a Veta Capu di a Veta
Capu di a Veta > Hier gehts zum Gipfel-Panorama!

 

Kartenausschnitt für die Wanderung auf das Capu di a Veta:


Wanderung auf das Capu di a Veta auf einer größeren Karte anzeigen

 

 

 

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