Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Wanderung Col de la Croix - Girolata

Wanderung vom Col de la Croix nach Girolata

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GirolataHinweg: 1 ½ - 1 ¾ h
Rückweg: 1 ¾ - 2 h
Anforderung: leichte Wanderung zum autofreien Örtchen Girolata. Kann nur zu Fuss oder per Boot erreicht werden. Hinweg-Variante auf recht breitem Pfad, Rückweg-Variante auf schmalem Weg teilweise sehr nahe am Abgrund zum Meer
Ungeeignet für: Kinder unter 10 Jahren, schlechte Kondition, Wanderschuhe tragen oder mindestens Turnschuhe mit wirklich gutem Profil, mittags in der Hochsaison eher meiden wegen der Hitze und dem überfüllten Dörfchen (Ausflugsboote!)

 

 

Beschreibung: Das Auto stellen wir auf den grossen Parkplatz auf dem Col de la Croix (269m). Ein grosser Holzwegweiser zeigt uns den Weg, der zunächst hauptsächlich abwärts führt, ca. 1,5m breit und fast übertrieben orange markiert ist. Gemäss Wegweiser legen wir nach Girolata 7km zurück und erreichen unser Ziel in 1h45min. Immer wieder sieht man zwischen der Macchia hindurch die leuchtend orange Felsküste des Naturschutzgebietes Scandola. Nach ca. 15min kommen wir an einem hübschen Natursteinbrunnen vorbei, welcher anno 1954 erbaut wurde. Mit diesem Wasser kann man bestimmt unbedenklich den ersten Durst löschen oder noch eine Flasche frisch auffüllen. Wenige Minuten später kreuzt ein kleines Bächlein (Fontaine de Spana) von rechts her den Weg. So führt der Weg weiter abwärts, bis wir uns beim Strand von Tuara auf Meereshöhe befinden. Eine recht in die Jahre gekommene Holzbrücke führt über den Bach Tuara. Je nachdem wie der Wasserstand ist, müssen wir einige Meter weiter noch von Stein zu Stein das Gewässer überqueren und wandern am Rand des Strandes entlang. Leider liegt hier recht viel Abfall und Seegras herum, so dass es etwas müffelig riecht. Wer hier gerne zum Baden bleiben oder eine Pause einlegen möchte – warum nicht.
Wir sind bis zum Strand seit ca. 40min unterwegs und verlassen ihn auf dem orange markierten Weg am nördlichen Ende. Nun geht es wieder aufwärts und nach wenigen Metern zweigt der Pfad links weg (orange Markierung). Geradeaus führt ein anderer Weg weiter. Wir gelangen etwas ins Hinterland und schliesslich seit dem Strand nach ca.40 min auf einen kleinen Pass (Bocca Ghjianibarellu). Nun eröffnet sich ein wunderschöner Ausblick hinunter nach Girolata und im Hintergrund die orangen Felsen. Der Weg führt nach rechts weiter und geht nun wieder abwärts und schliesslich gelangen wir nach weiteren 40min hinunter nach Girolata. Dort überqueren wir zunächst eine kleine, aber komfortable Holzbrücke und marschieren dem Weg neben dem Strand entlang zu den einzelnen Häusern von Girolata. Beim Strand und den Bootanlegestellen sind äusserst charmante Verpflegungsstätten erbaut, welche zu einem kleinen Imbiss einladen. „Normalere“ Restaurants finden wir bei den hübschen Steinhäuschen. Den Turm können wir nur aus der Ferne bewundern. Er steht auf unzugänglichem Privatbesitz.

 

 

Für den Rückweg gibt es zwei Optionen: Entweder denselben Weg zurück oder aber von Girolata zum Tuara-Strand näher der Küste entlang. Wer trittsicher und schwindelfrei ist und mit gutem Schuhwerk bestückt ist, sollte diese Variante wählen. An der Stelle, wo wir beim Hinweg den Strand in Girolata erreichten, zweigt der Weg nach rechts ab (Holzschild „Vignola“). Immer wieder haben wir nochmals einen herrlichen Ausblick hinunter auf Girolata. Der Weg ist wirklich steiniger und deutlich schmaler und führt im Auf und Ab der Küste und teilweise nahe dem Abgrund zum Meer entlang. Nach ca. 30min fliesst ein Bächlein in unseren Weg (wohl je nach Wasserstand). Es ist aber simpel, am Rand weiterzugehen. Hier befinden wir uns umgeben von Macchia und stossen gleich darauf auf den Tuara-Strand. Jetzt haben wir keine andere Möglichkeit mehr, als von hier an auf dem bekannten Weg zurück stetig aufwärts zum Col de la Croix zu wandern (ca. 30min vom Tuara-Strand) wo wir unser Auto geparkt haben.

 

Girolata Girolata
Girolata Girolata
Girolata Girolata
Girolata Girolata
Girolata Girolata
Girolata  

 

Beschreibung und Bilder von Claudia Lendi

 

 

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