Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Wanderung zum Lac de Nino

Wanderung zum Lac de Nino

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Lac de Nino

Aufstieg bis zum Seerand: ca. 2h30min

Abstieg: ca. 1h30min

Anforderung: mittelschwere Wanderung erst durch Kiefernwald bis zur Bergerie, dann teilweise recht anstrengende Kraxelei über Felsbrocken zur Bocca Stazzona.

Ungeeignet für: Trittunsichere, Kinder unter 12 Jahren (es waren zwar auch jüngere unterwegs, doch erfordert das meist Handkontakt zu Erwachsenen oder teilweise Tragen – was ich mir als recht mühsam vorstelle ), Knie- oder Hüftprobleme, schlechte Kondition, Flip-Flop-Fetischisten (Mindestens Turnschuhe mit wirklich gutem Profil, besser Wanderschuhe bis über die Fussgelenke tragen!)

Beschreibung

Lac de NinoDas Auto stellt man auf dem Parkplatz beim Forsthaus Poppaghia (1076m), fast genau in der Mitte auf der Strasse D 84 Albertacce und Col de Verghio. Es befindet sich dort auch ein Hochseilgarten im idyllischen Wald. Unser Weg verläuft ca. 1h lang durch herrlich duftenden Kieferwald auf anfangs recht breitem, nachher schmalerem Weg. Die Markierungen sind gut sichtbar gelb angebracht, es hat auch immer häufiger Steinmännchen. Linker Hand rauscht der Colga-Bach. Den überqueren wir schliesslich einmal durch Erlengestrüpp und kommen dann aus dem Wald, wo eine markante Kiefer steht, die aussieht wie ein „T“. Wir nehmen dies als ein Wegweiser und überqueren den Colga-Bach nochmals, indem wir nach rechts gehen. Auf der anderen Seite befindet sich die verlassene Bergerie de Colga (ein einfaches Steinhäuschen, 1411m). Hier spätestens sollten wir mal zurück schauen, wo wir hergekommen sind, denn auf der anderen Talseite thront die Paglia Orba und links davon ist der Capu Tafunatu zu sehen. Eine Pracht!!! Die Kräfte, die man sich bisher sparen konnte, kommen von nun an zum Einsatz. Der Weg ist immer noch gut markiert mit gelber Farbe und Steinmännchen. Es geht über grössere und kleinere Felsbrocken und Geröll, von dem einiges lose ist. Also vor allem beim Abstieg gut aufpassen! Im Sommer prallt hier voll die Sonne vom Himmel, deshalb gehen wir in regelmässigen Schritten und trinken zwischendurch immer wieder Wasser. An zwei Stellen muss man kurze Kletterpartien zurücklegen. Inzwischen ist ca. 1h15min seit der Bergerie vergangen und wir erreichen den Bocca à Stazzona (1762m). Der Ausblick auf den wunderschönen Lac de Nino (1743m) ist ein Traum.

Lac de NinoIm Hintergrund sehen wir eine weitere Bergkette mit dem Monte Rotondo. Je nach Niederschlägen ist die Wiesenebene um den See mehr oder weniger mit Pozzi angereichert, sogenannten sumpfähnlichen Wasserlöchern. Wir steigen dorthin hinab, ca. 15 min zum Ufer, geniessen die tolle Lage bei einer Rast und sind auch nicht alleine: einer Pony- und Schafherde und auch Kühen gefällt es hier. Sonst ist der Touristenandrang angenehm. Es gibt auf der Strecke kaum Stau und wir können die Stille geniessen. Der Ninosee ist bis zu 11m tief und 5-6 Monate im Jahr gefroren. Hier entspringt Korsikas zweitlängster Fluss: der Tavignano, welcher seinen Weg vorbei an Corte schlussendlich an der Ostküste bei Aléria das Meer erreicht. Wenn man sich wieder zum Abstieg bewegen kann, erfordert das gute Trittsicherheit. Die sommerliche Hitze ist nun erträglich und wir erreichen unser Auto nach etwa 1h30min.

Beschreibung und Bilder von Claudia Lendi

 

Lac de Nino Lac de Nino
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