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Wanderung auf den Monte San Pedrone

Monte San Pedrone

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Monte San Pedrone

Aufstieg: 2 – 2 ½ h
Abstieg: 1 ½ - 2 h

Anforderung: mittelschwere Bergwanderung, im letzten Teil steil und sogar leichte Kraxelei zu bewältigen, gute Kondition erforderlich

Ungeeignet für: Kinder unter 12 Jahren, schlechte Kondition, mittags und bei sommerlichen Temperaturen meiden

 

Beschreibung: Das Auto parken wir vor dem winzigkleinen Dörfchen Campodonico. Es ist nicht erlaubt bis ganz zu den insgesamt ca.10 Häusern zu fahren. Dort könnte man auch kaum wenden. Gegenüber der Kirche, beim Brunnen, zweigt rechts ein Weg ab. Auf einem Holzschild können wir lesen, wo wir alles hingelangen könnten. Ein kleinerer, ganz verwitterter Wegweiser ist noch mit unserem Gipfelziel „Le San Pedrone“ beschriftet. Wir folgen dem Weg, der an schmucken Steinhäuschen vorbeiführt. Nach nicht einmal 5min kommen wir zu zwei übertrieben riesigen Wandertafeln, welche je ca.4 Ziele mit Zeitangabe aufgelistet haben. Auf dem rechten finden wir „San Pedrone – 2h45min“. Ab hier sind die orangen Markierungen für uns auschlaggebend und auf die können wir uns durchgehend auf der ganzen Wanderung verlassen.

 


Nach wenigen Minuten kommen wir an ein Eisenzaun-Gatter (ähnelt verdächtig einem alten Bettgestell...). Dies lässt sich leicht öffnen und wir schliessen es selbstverständlich, nachdem wir durchgeschlüpft sind. Der Weg ist 1-1,5m breit und führt uns stetig empor. Zunächst ist der Untergrund wie eine alte Natursteintreppe, später wird es mehr steinbrockenhaltig. Während dem ersten Abschnitt befinden wir uns oft im schattigen Buschwerk. Nach ca.30min beginnt es sich zu lichten. Wir werfen mal einen Blick zurück und geniessen die Aussicht auf die hügelige Landschaft der Castagniccia. Akustisch hört man linkerhand der Bach „Fium Alto“. Teilweise ist unser Pfad ebenfalls von einem anderen Bächlein bewässert. Wir passen auf, dass wir keine nassen Schuhe bekommen. Sonst ist es nicht weiter störenswert.
Monte San PedroneNach insgesamt ca. 5/4h überqueren wir schliesslich den Fium Alto nach links und folgen dem orange markierten Weg vorbei an einer grossen Buche zu einer kleinen Wiesenanhöhe. Nun erblicken wir erstmals unser Gipfelziel in nördlicher Richtung. Weiter wandern wir nun auf offenem Terrain und lassen uns faszinieren von der Aussicht zum Hochgebirge im Westen (im Frühling noch tief verschneit!). 15min seit der Bachüberquerung passieren wir verfallene Bergeriehütten. Es sind nur noch Mauerüberreste von etwa 4 Hütten zu sehen. 10min später erreichen wir eine herrliche Lichtung. Hier ist es beliebt zu picknicken, weil nun noch der steile Teil der Wanderung beginnt und zwei Wege aufeinandertreffen. Wer nämlich lieber hauptsächlich im Schatten durch Buchenwald wandert, sollte die Wanderung auf dem Col de Prato starten (Hin- und Rückweg zum Monte San Pedrone ca. 4 ¾ h).
Auf dieser Lichtung folgen wir den orangen Markierungen, teils auch Steinmännchen. Es geht durch Buchenwald, der Weg wird bald sehr steil und schmal und schliesslich winden wir uns im Zick-Zack-Kurs dem Gipfel entgegen. Das letzte Stück hat noch ein paar Kletterstellen auf Lager, aber schliesslich sind wir oben. Links steht ein grosses Holzkreuz (zu dem gelangen wir gar nicht), sondern übersteigen grössere Felsbrocken und lassen uns beim kleineren Eisenkreuz nieder. Gleich daneben hat es eine runde Tafel, die uns über die geografischen Highlights der sensationellen Aussicht belehrt.
Der Rückweg ist derselbe.

 

Monte San Pedrone Monte San Pedrone
Monte San Pedrone Monte San Pedrone
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Monte San Pedrone Monte San Pedrone
Monte San Pedrone Monte San Pedrone
Monte San Pedrone  

Beschreibung und Bilder: Claudia Lendi

 

 

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