Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Wanderung auf den Monte Stello

Wanderung auf den Monte Stello

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Monte StelloAufstieg: 2 ½ - 3 h

Abstieg: 2 – 2 ½ h

Anforderung: mittelschwere Bergwanderung (bei Sonnenschein kein Schatten!)

Ungeeignet für: Trittunsichere, Kinder unter 12 Jahren, Knie- oder Hüftprobleme, schlechte Kondition, Mindestens Turnschuhe mit wirklich gutem Profil, besser Wanderschuhe bis über die Fussgelenke tragen

 

Beschreibung: Von Bastia auf der D80 her kommend kurz vor dem Küstenort Lavasina links auf die D 54 abbiegen. Man fährt durch 2 Dörfchen, für welche sich der Staat die Kosten der Ortsschilder gespart hat und folgt der Strasse immer weiter. Bei einer Kreuzung weit im Tal hinten sieht man rechts vorne das Dörfchen Pozzo - hier ist bereits ein Wegweiser zum Monte Stello – wo wir unser Auto parken. Es hat einen gelben Wegweiser „Aufstieg Monte Stello“, der links über einen asphaltierten Weg nach oben führt. Möglicherweise wird man für einige Minuten von einem Dorfhund eskortiert, dem man eine Riesenfreude bereitet, wenn man ihm Stöckchen wirft. Der Weg geht dann bald in naturbelassenen Untergrund über, ist aber bis zu einer zerfallenen Bergerie stets etwa 2m breit. Die Markierungen sind gelb und kann man unmöglich verfehlen, auch wenn man dann und wann auf einen anderen Pfad stösst. Falls die Sonne vom Himmel knallt, ist man ihr gnadenlos ausgeliefert bis zum Gipfel – Schatten sucht man hier vergebens! Stetig geht es im zick-zack nach oben. Da der Weg so breit ist, hat man gut Zeit sich immer umzusehen, denn nach ca. 45min erblickt man in süd-östlicher Richtung den Fährhafen von Bastia und nach weiteren 15min die nächsten nördlichen Buchten des Cap Corse. Unterwegs begegnet man kaum einer Menschenseele. Das einzige, was zu Massen um die Füsse kreucht und fleucht sind Eidechsen und um einen tanzen ebenso viele Schmetterlinge. Den bizarr geformten Gesteinsblöcken neben dem Weg sollte man Beachtung schenken. Die Natur hat die Schieferplatten originell geformt. Nach ca. 1 ½ h seit Pozzo erreicht man eine kleine Wiese, wo mit viel Phantasie die Bergerie de Teghime (910m) steht. Der Weg führt rechts weiter und ist sehr schmal. Hier sollte man schwindelfrei sein, denn links unmittelbar geht es in die Tiefe. Eine halbe Stunde seit der Bergerie gelangt man zu einem Felsplateau, dem Bocca di Santa Maria (1097m), von wo aus man den Monte Stello vor sich aufragen sieht. Er ist jener mit der Antenne. Man hört links im Tal unten einen Fluss rauschen. Nun steigt man über einen schmalen, steinigen Weg weiter den Gipfelrücken hoch. Die Markierungen sind gelb-orange-rot. Nach 30-45min hat man das Ziel erreicht und kann über die überwältigende Aussicht staunen. Der Blick reicht von der Désert des Agriates, dem Strand von St.Florent bis zu einigen Buchten an der West- und Ostküste des Cap Corse. Auf dem Monte Stello stehen eine Antenne, ein Steinmännchen und ein kleines Gebäude mit Solardach. Hat man das grandiose Panorama ausgiebig fotografiert, wählt man denselben Abstieg, oder aber man wandert an die Westküste weiter bis nach Nonza (falls man dorthin jemanden organisiert, der einen abholt).

Beschreibung und Bilder von Claudia Lendi im Sommer 2010

 

Monte Stello Monte Stello
Monte Stello Monte Stello
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Monte Stello Monte Stello
Monte Stello  

 

 

 

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